FÄ-Chef Dietrich zum Ärztetag

„Wichtig sind klare Signale für eine Erhöhung der bestehenden GOÄ“

FÄ-Vorsitzender Dietrich (Foto: M. Wigger)

Mit welchen Entwicklungen sollten sich die Delegierten des nächsten Deutschen Ärztetages beschäftigen? Ist die GOÄ noch ein Thema? Was ist vom Ende des Fernbehandlungsverbotes zu halten? Der änd sprach mit dem Vorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ), Wieland Dietrich, über diese Themen.

 

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Aktion in Bayern

Ärzte-Initiative will Zeichen gegen Telematik-Infrastruktur setzen

Eine Ärzte-Initiative in Bayern hat erklärt, den angedrohten Honorarabzug bei Nichtanbindung ihrer Praxen an die Telematik-Infrastruktur (TI) in Kauf zu nehmen. Unter dem Motto „Freiheit für 1 %!“ wenden sich die Ärzte, Psychotherapeuten und Zahnärzte gegen diese Form von Zwangsdigitalisierung. Mit einer Fax-Aktion möchte die Initiative ermitteln, wie viele Praxen in Bayern sich gegen die TI entscheiden – die Freie Ärzteschaft unterstützt diese Aktion.

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Pressemitteilung vom 09.04.2018

Arztpraxen sind nicht McDonald’s

Foto: Andrey Popov/Fotolia

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank wittert Morgenluft: Mit neuen Geschäftsmodellen wie etwa „Franchise-Praxen“ will sie sich Berichten zufolge anscheinend direkt in den Gesundheitsmarkt einklinken. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kann sich darüber nur wundern: „Die Apobank besitzt weder medizinische Kompetenz noch ist sie zur vertragsärztlichen Versorgung ermächtigt“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen.

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Interview

Kritik an BÄK-Vorgehen: „Der Ärztebasis und den Delegierten wird einfach nichts mitgeteilt“

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

In gesundheitspolitischen Diskussionen schwärmen Politiker derzeit begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung. Die Realität gibt jedoch noch wenig Anlass zu Euphorie: Die ersten Praxen melden technische Probleme mit beim Anschluss an die Telematik-Infrastruktur – und in Sachen Video-Konsultationen gibt es nach wie vor große Vorbehalte in der Ärzteschaft. Der änd sprach mit Dr. Silke Lüder, der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ), über die Themen.

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Pressemitteilung vom 26.03.2018

Freie Ärzteschaft: Einführung der Telematik-Infrastruktur funktioniert nicht

Kaum haben sich die ersten 1.000 Arztpraxen nach jahrelangen Verzögerungen an die zentrale Telematik-Infrastruktur der Krankenkassen angeschlossen, fällt das System aus. „Das verdeutlicht, dass die Technologie weder ausgereift noch sicher ist“, teilte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Montag in Hamburg mit.

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Aktion

eGK: Ärzte zeigen der TI die rote Karte

© Rote Karte für die TI

Mit einer Postkarten-Aktion wehren sich Ärzte gegen den Anschluss an die Telematikinfrastruktur. Sie wollen die Abgeordneten im Bundestag auf die Datenschutzgefahren und den fehlenden Nutzen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) aufmerksam machen. Tausende Karten sind schon verschickt und auch die Patienten werden hellhörig. Machen Sie mit! Hier finden Sie die Bestelladresse.

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Kommentar

Das eGK-Projekt aus ärztlicher Sicht: „Unerschöpfliche Geldquelle für IT-Industrie“

Dr. Klaus Günterberg

2003 wurde die Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) beschlossen. Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) unterscheidet sich von der früheren Krankenversichtertenkarte bisher nur durch das Passbild. Der Gesetzgeber hat nun für 2018 Termine zur verpflichtenden Einführung der TI gesetzt und Sanktionen beschlossen. Die Folgen des TI-Projekts für Patienten und Ärzte stellt Dr. Klaus Günterberg in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Frauenarzt“ dar.

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Freie Ärzteschaft informiert

Geht die elektronische Gesundheitskarte nun online?

Nach jahrzehntelangen Verzögerungen müssen bis zum 1. Januar 2019 alle Arztpraxen und Kliniken an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sein, um mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) durchzuführen. Eine originäre Verwaltungsarbeit der Krankenkassen, die uns Ärzten per Gesetz aufgezwungen wird. Die Tests dazu wurden beschränkt, die Ergebnisse weder evaluiert noch veröffentlicht. Und die Testpraxen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Wir wissen also nichts über die Praktikabilität und Sicherheit dieses Vorgangs – keine Transparenz in einem staatlichen Großprojekt. Was Ärzte jetzt wissen sollten.

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Pressemitteilung vom 31.01.2018

Einheitliche Gebührenordnung für Ärzte würde Grundrechte der Patienten verletzten

Eine einheitliche Gebührenordnung für Ärzte greife in die Vertragsfreiheit der Versicherten und die Berufsfreiheit der Ärzte sowie der Krankenversicherer ein. So ist es einem aktuellen Gutachten von fünf führenden Gesundheitsökonomen zu lesen. Nach Ansicht der Freien Ärzteschaft (FÄ) gehen die Eingriffe aber noch viel weiter: „An einheitliche Arzthonorare würde letztlich eine Einheitsmedizin gekoppelt – und zwar höchstens im Bereich ‚ausreichend‘“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen. „Das Recht des Bürgers und Patienten auf eine optimale Medizin würde verweigert.“

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Pressemitteilung vom 10.01.2018

Neue Sicherheitslücken bei elektronischer Gesundheitskarte? – Freie Ärzteschaft fordert Stopp der Onlineanbindung

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert den Stopp des Onlineanschlusses der Arztpraxen und Kliniken an das zentrale IT-System im Gesundheitswesen. „Möglicherweise ist die Sicherheit der Patientendaten gefährdet“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Mittwoch in Hamburg. „Derzeit ist unklar, ob die für den Onlineanschluss benötigten sogenannten Konnektoren jene Prozessoren enthalten, die von den soeben bekanntgewordenen Sicherheitslücken Meltdown und Spectre betroffen sind.“ Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Einführungsorganisation Gematik und das Bundesgesundheitsministerium müssten dies umgehend aufklären.

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Pressemitteilung vom 04.01.2018

Bürgerversicherung: Freie Ärzteschaft warnt vor Verlust von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen in der ambulanten Medizin

Wenn SPD und Union ab Sonntag Sondierungsgespräche für eine künftige Bundesregierung führen, wird es auch um einen Umbau des Gesundheitssystems gehen. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) warnt vor tiefen Einschnitten in der ambulanten Medizin durch eine sogenannte Bürgerversicherung. „Damit würden Tausende Arbeitsplätze vor allem von Medizinischen Fachangestellten in Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Klinikambulanzen gefährdet“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. Diese Arbeitskräfte – meistens Frauen – seien aber enorm wichtig, um Umfang, Qualität und Organisation der medizinischen Behandlung aufrechtzuerhalten.

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FÄ-Chef zur Bürgerversicherung

„Die SPD sollte sich endlich mit der Realität auseinandersetzen“

FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich (Foto: M. Wigger)

Auch nach dem Votum für Gespräche über eine mögliche große Koalition pocht die SPD weiter auf eine einheitliche Krankenversicherung in Deutschland. „Es muss klar sein, dass es eine Bürgerversicherung und ein Gesundheitssystem für alle gibt“, sagte der Chef des einflussreichen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs kürzlich. Wie sollte die Ärzteschaft die Lage bewerten – und reagieren? Der änd sprach mit Wieland Dietrich, dem Vorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ) über das Thema.

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Pressemitteilung vom 27.11.2017

Künftige Bundesregierung muss freie Arztpraxen stärken

Mit der Gesundheitspolitik der vergangenen Legislaturperioden hat der Druck auf die niedergelassenen Ärzte massiv zugenommen, wohingegen Medizinkonzerne sich in der ambulanten Medizin ungehindert ausbreiten konnten. Das ist das nüchterne Fazit der öffentlichen Fachdiskussion, zu der die Freie Ärzteschaft (FÄ) im Vorwege ihrer Mitgliederversammlung am Samstag nach Düsseldorf geladen hatte. „Die künftige Bundesregierung – welche Parteien auch immer diese nun stellen werden – muss einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik herbeiführen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

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Mitgliederversammlung 2017

Resolutionen einstimmig verabschiedet

Die Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft e. V. am 25. November 2017 hat drei Resolutionen verabschiedet. Die künftige Bundesregierung ist darin zu einem Kurswechsel in der Gesundheitspolitik aufgefordert – die freiberufliche ambulante Medizin muss endlich gestärkt werden. Zudem soll das Projekt „Elektronische Gesundheitskarte“ beendet werden und die Gebühren in der bestehenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sind umgehend deutlich zu erhöhen.

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Pressemitteilung vom 13.11.2017

Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ in den Koalitionsverhandlungen endlich beenden

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht – die elektronische Gesundheitskarte (eGK) hat das Zeug, ein noch größerer Flop zu werden als der Flughafen Berlin-Brandenburg. So fasst die Freie Ärzteschaft (FÄ) den Stand des Projekts zusammen. „Wenn die Verhandler für eine künftige Regierungskoalition verantwortungsvoll darauf blicken, können sie nur zum Ergebnis kommen, das Pleitenprojekt zu beenden und damit ein Schrecken ohne Ende zu verhindern“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg.

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Pressemitteilung vom 06.11.2017

Freie Ärzteschaft fordert die künftige Bundesregierung zum Kurswechsel in der Gesundheitspolitik auf

Die Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Grünen für eine künftige Regierungskoalition haben bislang wenig Konkretes ergeben, auch nicht zur Gesundheitspolitik. Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) ist jedoch klar, wohin die Reise gehen muss, wenn sich in Deutschland die Medizin nicht gravierend verschlechtern soll. Der Verband stellt fünf Forderungen an die laufenden Verhandlungen und das künftige Regierungsprogramm.

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Veranstaltung und Mitgliederversammlung

Was kommt in der Gesundheitspolitik? Diskutieren Sie mit!

Fotolia.com/ johannespreter

Was erwarten die Ärzte jetzt nach der Bundestagswahl von der Gesundheitspolitik? Und welche finanziellen Auswirkungen hätte eine Bürgerversicherung? Das diskutiert die Freie Ärzteschaft in einer öffentlichen Veranstaltung am 25. November 2017 in Düsseldorf mit Dr. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, und Dr. Thomas Drabinski, Leiter des Instituts für Mikrodaten-Analyse. Anschließend findet die Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft statt.

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Pressemitteilung vom 04.10.2017

Erhöhung der Honorare nach UV-GOÄ: Will die Bundesärztekammer das unterm Deckel halten?

Ärztliche Leistungen für die gesetzliche Unfallversicherung können künftig zu höheren Gebühren abgerechnet werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat für die UV-GOÄ eine Steigerung von insgesamt 18 Prozent in vier Jahren verhandelt. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) begrüßt dieses Ergebnis. „Das ist akzeptabel und notwendig“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen.

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Pressemitteilung vom 21.09.2017

Honorarbeschluss ist ein verheerendes Signal für die Arztpraxen und die ambulante Kassenmedizin

Immer weniger Zeit für Gespräche (fotolia.com/ Alexander Raths)

Die Freie Ärzteschaft kritisiert den neuen Honorarbeschluss für die Kassenärzte als verheerendes Signal für die ambulante Medizin in Deutschland. „Die festgelegte Honorarsteigerung von 1,18 Prozent für das Jahr 2018 bildet weder die Kostensteigerungen in den Arztpraxen ab, noch wird sie dem stetig zunehmenden Behandlungsbegehren der Bevölkerung gerecht. Real bedeutet das: Es werden noch weniger Mittel zur Verfügung stehen“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Essen.

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Interview

„Wir haben die Verpflichtung, die sensibelsten Daten der Menschen zu schützen“

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

In unzähligen Werbeprospekten oder Berichten in Fachmagazinen werden die Vorzüge der Telematik angepriesen – oft verbunden mit dem Ratschlag, sich rasch die passenden Geräte zu besorgen. Der änd sprach über das Thema mit Dr. Silke Lüder, Sprecherin der Aktion „Stoppt die eCard“ sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der Freie Ärzteschaft (FÄ).

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Demonstration

Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte!

Die Freie Ärzteschaft unterstützt die Demonstration „Freiheit 4.0“ am 9. September 2017 in Berlin. „Bei unserer Kritik an dem staatlichen Großprojekt ‚Elektronische Gesundheitskarte‘ geht es um den Schutz von Privatsphäre, Grundrechten, Rechtsstaatlichkeit und informationeller Selbstbestimmung“, sagt FÄ-Vize Dr. Silke Lüder. „Die Medizindaten sind die sensibelsten Daten der Menschen und die ärztliche Schweigepflicht ist für uns nicht verhandelbar.“

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Pressemitteilung vom 05.09.2017

Kanzlerduell zur Bundestagswahl ohne Gesundheitspolitik – Freie Ärzteschaft bringt wichtige Fragen in die Wartezimmer

(Foto: js-photo/Fotolia)

Das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Sonntag schenkte der Gesundheitspolitik nicht eine Minute Sendezeit. „Offenbar gehört die Gesundheit der Bürger nicht zu den Themen, mit denen die Kanzlerin und ihr Herausforderer in den Ring steigen wollten“, stellt die Freie Ärzteschaft (FÄ) fest. Angesichts von regional wachsendem Ärztemangel und zunehmender Massenabfertigung der Patienten in den Praxen und Kliniken sei nicht nachvollziehbar, dass der Gesundheitspolitik so wenig Aufmerksamkeit gewidmet werde.

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Pressemitteilung vom 29.08.2017

Ärzte wollen mehr Zeit für das Patientengespräch – Krankenkassen sind keine Sparkassen

Foto: viacheslav-iakobchuk

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert mehr Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch sowie für ärztliche Untersuchungen. „Jeder einzelne Patient in den Arztpraxen soll die Zeit bekommen, die er braucht“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen. Das sei aber inzwischen sowohl in den Praxen als auch in den Kliniken kaum noch möglich.

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Online-Anschluss von Arztpraxen

Fallen Sie nicht auf Lockangebote der Industrie herein!

Foto: fotomek/fotolia.com

Die Freie Ärzteschaft warnt niedergelassene Ärzte davor, ihre Praxen an die Telematikinfrastruktur anzuschließen und auf die Frühbucherangebote der Industrie einzugehen. „Wir sollten erstmal abwarten, ob das Pleitenprojekt elektronische Gesundheitskarte nach der Bundestagswahl überhaupt weitergeführt wird“, sagt FÄ-Vize Dr. Silke Lüder.

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Elektronische Gesundheitskarte

„Das Großprojekt muss gestoppt werden“

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

Steht die elektronische Gesundheitskarte eGK vor dem Aus? Entsprechende Meldungen wurden vom Bundesgesundheitsministerium dementiert. Jedoch arbeiten verschiedene Krankenkassen derweil schon an eigenen Lösungen. Und in der Ärzteschaft ist die elektronische Karte umstritten. Medscape befragte dazu Dr. Silke Lüder, stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V. und Sprecherin der Aktion „Stoppt-die-e-Card“.

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Pressemitteilung vom 25.07.2017

Kritische Wartezimmerkampagne zur Bundestagswahl: Befragen Sie die Kandidaten zur Gesundheitspolitik!

(Foto: js-photo/Fotolia)

Rente, Steuern, innere Sicherheit und Flüchtlingspolitik – die Parteien haben begonnen, um die Gunst der Bürger bei der Bundestagswahl im September zu buhlen. Doch wo bleibt das Thema Gesundheit? „Obwohl im Gesundheitswesen einiges den Bach runtergeht, ist Gesundheitspolitik für viele Parteien kein Topthema im Wahlkampf“, stellt Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ) fest. „Für die meisten Bürger ist Gesundheit aber ein ganz wichtiges Thema, und für uns Ärzte auch.“

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Bundestagswahl 2017

Kritische Wartezimmerkampagne: Fragen zur Gesundheitspolitik

Rente, Steuern, innere Sicherheit und Flüchtlingspolitik – die Parteien haben begonnen, um die Gunst der Bürger bei der Bundestagswahl im September zu buhlen. Doch wo bleibt das Thema Gesundheit? Die Freie Ärzteschaft bringt das Thema mit einer kritischen Patienteninformation in die Wartezimmer der Arztpraxen. Machen Sie mit, drucken Sie hier Kopiervorlage aus und legen Sie sie ins Wartezimmer.

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Kongress Freier Ärzte 2017

Diagnosen sind ärztliche Arbeitsergebnisse, keine Instrumente zur Geldverteilung

KBV-Vorstand Kriedel und FÄ-Vize Lüder

Auf dem Kongress Freier Ärzte kürzlich in Berlin stand ein heikles Thema auf dem Programm: „Geld für Diagnosen“. Einig waren sich die Podiumsgäste darin, dass der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) mit Geldumverteilung zwischen den Krankenkassen anhand von Diagnosen große Gefahren berge. „Er führt zu Fehlanreizen, Regressproblemen und Druck der Kassen auf die Ärzte“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ).

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Kongress Freier Ärzte 2017

PKV abschaffen oder PKV für alle?

Dr. Timm Genett (PKV) und FÄ-Chef Wieland Dietrich

„Wir erwarten von der Politik Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, jeden Patienten unabhängig und nach bestem Wissen und Gewissen zu behandeln.“ Das betonte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), kürzlich auf dem Kongress Freier Ärzte in Berlin. Mit oder ohne GKV, PKV, Bügerversicherung & Co.? Professor Gerd G. Wagner, Mitglied des Sachverständigenrates für Verbraucherfragen, und Dr. Timm Genett, Geschäftsführer des PKV-Verbands, lieferten sich auf dem Kongress einen Schlagabtausch zu ein paar grundsätzlichen Fragen.

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Pressemitteilung vom 03.07.2017

Freie Ärzteschaft: Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte floppt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich die Digitalisierung des Gesundheitswesens so vorgestellt: Seit 1. Juli 2017 müssen sich alle Arzt- und Zahnarztpraxen, Kliniken und später auch Apotheken online an ein riesiges Datennetz der Krankenkassen anschließen. Zugangsschlüssel ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) liegen die Interessen dahinter auf der Hand: „Politik, Krankenkassen und Gesundheitsindustrie wollen die Krankheitsdaten aller Bürger zentral speichern, um das Gesundheitswesen zu steuern und Rendite zu erwirtschaften“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg. „Angesichts bedrohlicher Hackerangriffe in jüngster Zeit ist das verantwortungslos.“

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Pressemitteilung vom 19.06.2017

Kongress Freier Ärzte: Kostenerstattung könnte Kassentrickserei mit Diagnosen verhindern

Auf dem Kongress Freier Ärzte am Samstag in Berlin stand ein heikles Thema ganz oben auf dem Programm: „Geld für Diagnosen“. Einig war sich das Podium darin, dass der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) mit Geldumverteilung zwischen den Krankenkassen anhand von Diagnosen große Gefahren berge. „Es ist klar, dass dies zu Fehlanreizen, Regressproblemen und Druck der Kassen auf die Ärzte führt“, erläuterte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ).

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Pressemitteilung vom 08.06.2017

Freie Ärzteschaft kritisiert Apotheker: „Präventionsberatung ist kein Arzneimittelverkauf“

Die Apotheken wollen tiefer in die Patientenberatung einsteigen und Sprechstunden etwa zur Rauchentwöhnung, Ernährungs- und Impfberatung anbieten. Darüber kann sich die Freie Ärzteschaft (FÄ) nur wundern. „Präventionsberatung, wie Ärzte und andere dafür qualifizierte Berufsgruppen sie durchführen, ist etwas anderes als die Beratung zu Medikamenten in den Apotheken“, kommentierte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich den Vorstoß des Bundesverbandes Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Donnerstag in Essen.

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120. Deutscher Ärztetag

Berufsgeheimnis, eGK, Honorar: Freie Ärzteschaft bewirkt wichtige Beschlüsse

Delegierte und Mitglieder der Freien Ärzteschaft beim Deutschen Ärztetag

Auf dem Deutschen Ärztetag vergangene Woche in Freiburg haben die Delegierten über die Telematikinfrastruktur, das BKA-Gesetz, die Arbeitsbedingungen für Ärzte, eine angemessene Honorierung der Leistungen, die GOÄ und viele andere für niedergelassene Ärzte relevante Themen diskutiert und entschieden. Dabei hat die Freie Ärzteschaft (FÄ) mit ihren Anträgen und Redebeiträgen die Delegierten von vielen ihrer Positionen überzeugt und für wichtige Beschlüsse gesorgt.

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FÄ-Chef nach dem Ärztetag

„Nun tragen die Berufsfachverbände große Verantwortung“

Wieland Dietrich

Digitalisierung, ärztlich-ethisches Handeln oder GOÄ-Reform: Auf dem 120. Deutschen Ärztetag wurden diverse Anträge mit großer Mehrheit beschlossen. Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), war in Freiburg vor Ort – und stand mehrfach hinter dem Rednerpult. Welches Fazit zieht er nach dem Abpfiff des Spiels? Ein Interview mit dem änd.

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Pressemitteilung vom 24.05.2017

Ärztetag beschließt: Persönliche Behandlung ist Goldstandard auch in Zeiten der Digitalisierung

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Der persönliche Arzt-Patienten-Kontakt ist Goldstandard ärztlichen Handelns mit den Patienten. Das hat der Deutsche Ärztetag heute in Freiburg festgestellt. Das bedeutet: Auch in Zeiten der Digitalisierung ist es für den Patienten eindeutig das Beste, wenn der Arzt ihn bei der Behandlung persönlich sieht. „Nur so können wir die Qualität in der Medizin optimal sichern“, betonte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, der den entsprechenden Beschluss maßgeblich auf den Weg gebracht hat.

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Pressemitteilung vom 24.05.2017

Deutscher Ärztetag warnt vor Risiken einer Totalvernetzung in der Medizin

Der Deutsche Ärztetag in Freiburg hat heute festgestellt, dass Cyberangriffe auf Kliniken und Praxen die Sicherheit der Patienten gefährden. Daher fordert das Ärzteparlament einen umfassenden Schutz der Medizindaten aller Bürger mit dezentraler Datenhaltung. „Patientendaten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Daher fühlen wir Ärzte uns in besonderem Maße dafür verantwortlich, für ihren Schutz einzutreten“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft in Freiburg.

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Pressemitteilung vom 17.05.2017

E-Health-Hype gefährdet Medizindaten der ganzen Bevölkerung

Das E-Health-Gesetz will es so: Ab 1. Juli 2017 sollen alle Arztpraxen zwecks sogenanntem Versichertenstammdatenmanagement an die zentrale Telematikinfrastruktur angeschlossen werden. „Damit werden die Praxen in Außenstellen der Krankenkassen verwandelt“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Mittwoch in Hamburg. Aber nicht nur das: „Bisherige Tests von Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sind weitgehend gescheitert – durch den Zwangsanschluss gefährdet man die Medizindaten der ganzen Bevölkerung. Dafür tragen die Macher des E-Health-Gesetzes die Verantwortung.“

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Pressemitteilung vom 16.05.2017

GOÄ-Verhandlungen: Stecken ärztliche Mandatsträger noch immer in Interessenkonflikten?

Foto: fovito/fotolia.com

Der Poker ist noch nicht gelaufen: Bundesärztekammer und die Privaten Krankenversicherungen (PKV) basteln weiter an einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Den Ärzten ist dabei wichtig, dass die Verhandler der Bundesärztekammer nicht in Interessenkonflikten stecken. „Auf dem Deutschen Ärztetag 2016 in Hamburg haben die Delegierten klar beschlossen: Die Mitglieder des Vorstands der Bundesärztekammer (BÄK) und besonders der GOÄ-Kommission sollen keine Funktionen in Gremien der PKV innehaben“, erinnerte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, am Dienstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 03.05.2017

Freie Ärzteschaft kritisiert BKA-Gesetz: Staat sichert sich Zugriff auf Patientendaten

Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag eine weitreichende Entscheidung getroffen: Mit der Neufassung des Bundeskriminalamtgesetzes (BKA-Gesetz) ist der besondere Schutz des Berufsgeheimnisses von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten Geschichte. „Das ist eine fatale Fehlentscheidung, die das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt stark gefährdet“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Mittwoch in Hamburg. „Ungeachtet der Kritik vieler Verfassungsrechtler an dem Entwurf zu dieser Neufassung hat der Bundestag das BKA-Gesetz innerhalb kurzer Zeit durchgepeitscht.“

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Videosprechstunde

Doktorspiele mit Headset?

Dr. Axel
Dr. Axel Brunngraber

In der Patientenversorgung hält ein neues Format Einzug: die Videosprechstunde. Was steckt dahinter, was nützt es, was haben die Videosprechstunde und Telemedizin für Auswirkungen? Wo soll die Zeit für virtuelle Konsultationen herkommen, wenn die Kapazitäten der realen Sprechstunden bereits völlig ausgeschöpft sind? Dr. Axel Brunngraber, Vizevorsitzender der Freien Ärzteschaft, geht diesen Fragen in seinem Artikel im Niedersächsischen Ärzteblatt nach.

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Pressemitteilung vom 13.04.2017

Regierung will mit BKA-Gesetz-Novelle das ärztliche Berufsgeheimnis kippen

Foto: fotolia.com/ Alexander Raths

Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten fordern eine wesentliche Änderung des neuen Entwurfes zum Bundeskriminalamtgesetz (BKA-Gesetz). „Das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt erfordert einen ausnahmslosen verfassungsrechtlichen Schutz des ärztlichen Berufsgeheimnisses“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft, am Donnerstag in Hamburg. Dem aktuellen Gesetzentwurf zufolge sollen jedoch Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten ihren Schutz als Berufsgeheimnisträger vor staatlicher Ausspähung und Überwachung verlieren.

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Gespräch

Zankapfel IGeL & Co. – ein Besuch beim MDK

FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich (Foto: M. Wigger)

Beim Thema Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) hacken die Krankenkassen und ihr Medizinischer Dienst (MDK) immer wieder auf den Ärzten herum. Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, traf sich kürzlich mit Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS), sowie seinem Vize und Leitendem Arzt Dr. Stefan Gronemeyer zu einer Diskussion mit Schlagabtausch über IGeL, Honorare und Vertrauen.

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Veranstaltung

Jetzt anmelden: Kongress Freier Ärzte 2017

Gäste 2016: Dr. A. Gassen, Prof. U. Di Fabio, W. Dietrich (v. l.)

Am 17. Juni 2017 wird in Berlin wieder diskutiert: Unter dem Titel „Gute Medizin braucht Freiheit und Finanzierung“ hat die Freie Ärzteschaft renommierte Vertreter aus Berufspolitik, Wissenschaft und IT eingeladen, um das aktuelle Geschehen in der Gesundheitspolitik aus verschiedenen Perspektiven unter die Lupe zu nehmen.

Um welche Themen wird es gehen? Welche Gäste werden auf dem Podium sitzen?

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Pressemitteilung vom 28.02.2017

Ärzte müssen Wahlleistungen anbieten

Foto: DOC RABE Media/fotolia.com

Die Kritik an medizinischen Wahlleistungen, auch individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) genannt, ist nicht gerechtfertigt. Kürzlich hat der „IGeL-Monitor“ des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen wieder ordentlich ausgeholt: Ärzte nutzten IGeL als „Lizenz zum Gelddrucken“. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert solche pauschale Schelte als unsachgemäß. „Rechtlich ist der Arzt oftmals sogar dazu verpflichtet, dem Patienten medizinische Wahlleistungen anzubieten“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen.

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Klausurtagung 2017

Gemeinsam, kritisch und unabhängig – Freie Ärzteschaft macht Politik für Ärzte

Im winterlichen Kassel hat sich die Freie Ärzteschaft (FÄ) Ende Januar zu Ihrer Klausurtagung getroffen. Die Diskussionen der zahlreichen Teilnehmer machten noch einmal klar: Die Freie Ärzteschaft ist der unabhängige Verband, der Haus- und Fachärzte unter einem Dach vereint. Auch deshalb haben sich viele neue Mitglieder für die FÄ entschieden.

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Interview

„Die Ärzteschaft ist zur Wachsamkeit aufgerufen“

FÄ-Chef Dietrich

Die Uhr tickt: Bis zum Ärztetag im Mai soll der erste Entwurf der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) stehen. Läuft das Projekt nach den langen Debatten in der Vergangenheit nun in den richtigen Bahnen?

Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), hat da Zweifel. Der änd sprach mit ihm über das Großprojekt der Bundesärztekammer.

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Pressemitteilung vom 30.01.2017

Videosprechstunde ersetzt keine Ärzte und schafft Distanz

Wenn es um ein zukunftsfestes Gesundheitssystem geht, taucht immer öfter ein Schlagwort auf: Telemedizin. Das klingt nach Modernität und Fortschritt und ist besonders bei Politikern beliebt. Aber was ist an den Verheißungen dran? „Aus Telemedizin wird ein Riesenhype gemacht, obwohl sie den Behandlungsnotwendigkeiten und Patientenwünschen nicht gerecht wird“, stellte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Wochenende auf ihrer Klausurtagung in Kassel fest. Hier würden offenbar Interessen der IT- und Telematikindustrie bedient, aber nicht die der Patienten.

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Pressemitteilung vom 20.01.2017

Polikliniken verbessern nichts und befeuern Geschäftemacherei

Foto: Henrik Dolle/Fotolia.com
Foto: Henrik Dolle/Fotolia.com

Mit Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Einrichtungen wie den DDR-Polikliniken ließen sich die ambulante und stationäre Behandlung von Patienten besser verzahnen – so jedenfalls stellt sich das die AOK plus in Thüringen vor. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) sieht das anders: „Die Schaffung von Polikliniken nach DDR-Muster wird die sogenannte Sektorengrenze nicht auflockern, das ist nur mit verbesserter Kommunikation zu leisten“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Freitag in Essen. Zudem seien MVZ und Polikliniken unwirtschaftlich und trieben die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens voran.

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Editorial

Überfüllte Notaufnahmen fordern intelligente Lösungen

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder
FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

„Möglicherweise ist eine sozial abgefederte Notfallgebühr die einzige Möglichkeit, die inadäquate Inanspruchnahme zu stoppen. In anderen Sozialstaaten wie Schweden funktioniert das ganz problemlos. Leider ist bei uns kein einziger Politiker in Sicht, der den Mut hätte, dies zu fordern. Aber wir sollten es tun!“, fordert FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder im Hamburger Ärzteblatt.

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