Pressemitteilung vom 28.02.2017

Ärzte müssen Wahlleistungen anbieten

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Die Kritik an medizinischen Wahlleistungen, auch individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) genannt, ist nicht gerechtfertigt. Kürzlich hat der „IGeL-Monitor“ des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen wieder ordentlich ausgeholt: Ärzte nutzten IGeL als „Lizenz zum Gelddrucken“. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert solche pauschale Schelte als unsachgemäß. „Rechtlich ist der Arzt oftmals sogar dazu verpflichtet, dem Patienten medizinische Wahlleistungen anzubieten“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen.

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Medienbericht

Ärzte werden zur „sozialrechtlich legalisierten Korruption“ erpresst

Die Freie Ärzteschaft stellt die GOÄ-Novelle unter „strenge Beobachtung“. Sie sieht die Kollegen in einer „Zwickmühle zwischen Regressgefahr und sozialrechtlich legalisierter Korruption“. Sozialverträgliche Kostenerstattung sei der Ausweg. Auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung in Düsseldorf ging der Vorstand der Freien Ärzteschaft gewohnt hart ins Gericht mit Politik, Krankenkassen, Bundesärztekammer und Kassenärztlichen Vereinigungen.

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