Pressemitteilung vom 13.11.2017

Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ in den Koalitionsverhandlungen endlich beenden

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht – die elektronische Gesundheitskarte (eGK) hat das Zeug, ein noch größerer Flop zu werden als der Flughafen Berlin-Brandenburg. So fasst die Freie Ärzteschaft (FÄ) den Stand des Projekts zusammen. „Wenn die Verhandler für eine künftige Regierungskoalition verantwortungsvoll darauf blicken, können sie nur zum Ergebnis kommen, das Pleitenprojekt zu beenden und damit ein Schrecken ohne Ende zu verhindern“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg.

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Pressemitteilung vom 06.11.2017

Freie Ärzteschaft fordert die künftige Bundesregierung zum Kurswechsel in der Gesundheitspolitik auf

Die Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Grünen für eine künftige Regierungskoalition haben bislang wenig Konkretes ergeben, auch nicht zur Gesundheitspolitik. Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) ist jedoch klar, wohin die Reise gehen muss, wenn sich in Deutschland die Medizin nicht gravierend verschlechtern soll. Der Verband stellt fünf Forderungen an die laufenden Verhandlungen und das künftige Regierungsprogramm.

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Pressemitteilung vom 04.10.2017

Erhöhung der Honorare nach UV-GOÄ: Will die Bundesärztekammer das unterm Deckel halten?

Ärztliche Leistungen für die gesetzliche Unfallversicherung können künftig zu höheren Gebühren abgerechnet werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat für die UV-GOÄ eine Steigerung von insgesamt 18 Prozent in vier Jahren verhandelt. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) begrüßt dieses Ergebnis. „Das ist akzeptabel und notwendig“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen.

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Pressemitteilung vom 21.09.2017

Honorarbeschluss ist ein verheerendes Signal für die Arztpraxen und die ambulante Kassenmedizin

Immer weniger Zeit für Gespräche (fotolia.com/ Alexander Raths)

Die Freie Ärzteschaft kritisiert den neuen Honorarbeschluss für die Kassenärzte als verheerendes Signal für die ambulante Medizin in Deutschland. „Die festgelegte Honorarsteigerung von 1,18 Prozent für das Jahr 2018 bildet weder die Kostensteigerungen in den Arztpraxen ab, noch wird sie dem stetig zunehmenden Behandlungsbegehren der Bevölkerung gerecht. Real bedeutet das: Es werden noch weniger Mittel zur Verfügung stehen“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 05.09.2017

Kanzlerduell zur Bundestagswahl ohne Gesundheitspolitik – Freie Ärzteschaft bringt wichtige Fragen in die Wartezimmer

(Foto: js-photo/Fotolia)

Das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Sonntag schenkte der Gesundheitspolitik nicht eine Minute Sendezeit. „Offenbar gehört die Gesundheit der Bürger nicht zu den Themen, mit denen die Kanzlerin und ihr Herausforderer in den Ring steigen wollten“, stellt die Freie Ärzteschaft (FÄ) fest. Angesichts von regional wachsendem Ärztemangel und zunehmender Massenabfertigung der Patienten in den Praxen und Kliniken sei nicht nachvollziehbar, dass der Gesundheitspolitik so wenig Aufmerksamkeit gewidmet werde.

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Pressemitteilung vom 29.08.2017

Ärzte wollen mehr Zeit für das Patientengespräch – Krankenkassen sind keine Sparkassen

Foto: viacheslav-iakobchuk

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert mehr Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch sowie für ärztliche Untersuchungen. „Jeder einzelne Patient in den Arztpraxen soll die Zeit bekommen, die er braucht“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen. Das sei aber inzwischen sowohl in den Praxen als auch in den Kliniken kaum noch möglich.

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Pressemitteilung vom 25.07.2017

Kritische Wartezimmerkampagne zur Bundestagswahl: Befragen Sie die Kandidaten zur Gesundheitspolitik!

(Foto: js-photo/Fotolia)

Rente, Steuern, innere Sicherheit und Flüchtlingspolitik – die Parteien haben begonnen, um die Gunst der Bürger bei der Bundestagswahl im September zu buhlen. Doch wo bleibt das Thema Gesundheit? „Obwohl im Gesundheitswesen einiges den Bach runtergeht, ist Gesundheitspolitik für viele Parteien kein Topthema im Wahlkampf“, stellt Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ) fest. „Für die meisten Bürger ist Gesundheit aber ein ganz wichtiges Thema, und für uns Ärzte auch.“

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Pressemitteilung vom 03.07.2017

Freie Ärzteschaft: Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte floppt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich die Digitalisierung des Gesundheitswesens so vorgestellt: Seit 1. Juli 2017 müssen sich alle Arzt- und Zahnarztpraxen, Kliniken und später auch Apotheken online an ein riesiges Datennetz der Krankenkassen anschließen. Zugangsschlüssel ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) liegen die Interessen dahinter auf der Hand: „Politik, Krankenkassen und Gesundheitsindustrie wollen die Krankheitsdaten aller Bürger zentral speichern, um das Gesundheitswesen zu steuern und Rendite zu erwirtschaften“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg. „Angesichts bedrohlicher Hackerangriffe in jüngster Zeit ist das verantwortungslos.“

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Pressemitteilung vom 19.06.2017

Kongress Freier Ärzte: Kostenerstattung könnte Kassentrickserei mit Diagnosen verhindern

Auf dem Kongress Freier Ärzte am Samstag in Berlin stand ein heikles Thema ganz oben auf dem Programm: „Geld für Diagnosen“. Einig war sich das Podium darin, dass der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) mit Geldumverteilung zwischen den Krankenkassen anhand von Diagnosen große Gefahren berge. „Es ist klar, dass dies zu Fehlanreizen, Regressproblemen und Druck der Kassen auf die Ärzte führt“, erläuterte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ).

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Pressemitteilung vom 08.06.2017

Freie Ärzteschaft kritisiert Apotheker: „Präventionsberatung ist kein Arzneimittelverkauf“

Die Apotheken wollen tiefer in die Patientenberatung einsteigen und Sprechstunden etwa zur Rauchentwöhnung, Ernährungs- und Impfberatung anbieten. Darüber kann sich die Freie Ärzteschaft (FÄ) nur wundern. „Präventionsberatung, wie Ärzte und andere dafür qualifizierte Berufsgruppen sie durchführen, ist etwas anderes als die Beratung zu Medikamenten in den Apotheken“, kommentierte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich den Vorstoß des Bundesverbandes Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Donnerstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 24.05.2017

Ärztetag beschließt: Persönliche Behandlung ist Goldstandard auch in Zeiten der Digitalisierung

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Der persönliche Arzt-Patienten-Kontakt ist Goldstandard ärztlichen Handelns mit den Patienten. Das hat der Deutsche Ärztetag heute in Freiburg festgestellt. Das bedeutet: Auch in Zeiten der Digitalisierung ist es für den Patienten eindeutig das Beste, wenn der Arzt ihn bei der Behandlung persönlich sieht. „Nur so können wir die Qualität in der Medizin optimal sichern“, betonte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, der den entsprechenden Beschluss maßgeblich auf den Weg gebracht hat.

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Pressemitteilung vom 24.05.2017

Deutscher Ärztetag warnt vor Risiken einer Totalvernetzung in der Medizin

Der Deutsche Ärztetag in Freiburg hat heute festgestellt, dass Cyberangriffe auf Kliniken und Praxen die Sicherheit der Patienten gefährden. Daher fordert das Ärzteparlament einen umfassenden Schutz der Medizindaten aller Bürger mit dezentraler Datenhaltung. „Patientendaten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Daher fühlen wir Ärzte uns in besonderem Maße dafür verantwortlich, für ihren Schutz einzutreten“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft in Freiburg.

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Pressemitteilung vom 17.05.2017

E-Health-Hype gefährdet Medizindaten der ganzen Bevölkerung

Das E-Health-Gesetz will es so: Ab 1. Juli 2017 sollen alle Arztpraxen zwecks sogenanntem Versichertenstammdatenmanagement an die zentrale Telematikinfrastruktur angeschlossen werden. „Damit werden die Praxen in Außenstellen der Krankenkassen verwandelt“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Mittwoch in Hamburg. Aber nicht nur das: „Bisherige Tests von Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sind weitgehend gescheitert – durch den Zwangsanschluss gefährdet man die Medizindaten der ganzen Bevölkerung. Dafür tragen die Macher des E-Health-Gesetzes die Verantwortung.“

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Pressemitteilung vom 16.05.2017

GOÄ-Verhandlungen: Stecken ärztliche Mandatsträger noch immer in Interessenkonflikten?

Foto: fovito/fotolia.com

Der Poker ist noch nicht gelaufen: Bundesärztekammer und die Privaten Krankenversicherungen (PKV) basteln weiter an einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Den Ärzten ist dabei wichtig, dass die Verhandler der Bundesärztekammer nicht in Interessenkonflikten stecken. „Auf dem Deutschen Ärztetag 2016 in Hamburg haben die Delegierten klar beschlossen: Die Mitglieder des Vorstands der Bundesärztekammer (BÄK) und besonders der GOÄ-Kommission sollen keine Funktionen in Gremien der PKV innehaben“, erinnerte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, am Dienstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 03.05.2017

Freie Ärzteschaft kritisiert BKA-Gesetz: Staat sichert sich Zugriff auf Patientendaten

Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag eine weitreichende Entscheidung getroffen: Mit der Neufassung des Bundeskriminalamtgesetzes (BKA-Gesetz) ist der besondere Schutz des Berufsgeheimnisses von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten Geschichte. „Das ist eine fatale Fehlentscheidung, die das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt stark gefährdet“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Mittwoch in Hamburg. „Ungeachtet der Kritik vieler Verfassungsrechtler an dem Entwurf zu dieser Neufassung hat der Bundestag das BKA-Gesetz innerhalb kurzer Zeit durchgepeitscht.“

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Pressemitteilung vom 13.04.2017

Regierung will mit BKA-Gesetz-Novelle das ärztliche Berufsgeheimnis kippen

Foto: fotolia.com/ Alexander Raths

Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten fordern eine wesentliche Änderung des neuen Entwurfes zum Bundeskriminalamtgesetz (BKA-Gesetz). „Das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt erfordert einen ausnahmslosen verfassungsrechtlichen Schutz des ärztlichen Berufsgeheimnisses“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft, am Donnerstag in Hamburg. Dem aktuellen Gesetzentwurf zufolge sollen jedoch Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten ihren Schutz als Berufsgeheimnisträger vor staatlicher Ausspähung und Überwachung verlieren.

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Pressemitteilung vom 28.02.2017

Ärzte müssen Wahlleistungen anbieten

Foto: DOC RABE Media/fotolia.com

Die Kritik an medizinischen Wahlleistungen, auch individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) genannt, ist nicht gerechtfertigt. Kürzlich hat der „IGeL-Monitor“ des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen wieder ordentlich ausgeholt: Ärzte nutzten IGeL als „Lizenz zum Gelddrucken“. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert solche pauschale Schelte als unsachgemäß. „Rechtlich ist der Arzt oftmals sogar dazu verpflichtet, dem Patienten medizinische Wahlleistungen anzubieten“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 30.01.2017

Videosprechstunde ersetzt keine Ärzte und schafft Distanz

Wenn es um ein zukunftsfestes Gesundheitssystem geht, taucht immer öfter ein Schlagwort auf: Telemedizin. Das klingt nach Modernität und Fortschritt und ist besonders bei Politikern beliebt. Aber was ist an den Verheißungen dran? „Aus Telemedizin wird ein Riesenhype gemacht, obwohl sie den Behandlungsnotwendigkeiten und Patientenwünschen nicht gerecht wird“, stellte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Wochenende auf ihrer Klausurtagung in Kassel fest. Hier würden offenbar Interessen der IT- und Telematikindustrie bedient, aber nicht die der Patienten.

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Pressemitteilung vom 20.01.2017

Polikliniken verbessern nichts und befeuern Geschäftemacherei

Foto: Henrik Dolle/Fotolia.com
Foto: Henrik Dolle/Fotolia.com

Mit Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Einrichtungen wie den DDR-Polikliniken ließen sich die ambulante und stationäre Behandlung von Patienten besser verzahnen – so jedenfalls stellt sich das die AOK plus in Thüringen vor. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) sieht das anders: „Die Schaffung von Polikliniken nach DDR-Muster wird die sogenannte Sektorengrenze nicht auflockern, das ist nur mit verbesserter Kommunikation zu leisten“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Freitag in Essen. Zudem seien MVZ und Polikliniken unwirtschaftlich und trieben die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens voran.

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Pressemitteilung vom 28.12.2016

Stiftungspapier macht deutlich: Bürgerversicherung gefährdet viele Arztpraxen

Wieland Dietrich_2014Eine Bürgerversicherung nach den Vorstellungen der Friedrich-Ebert-Stiftung würde die Existenz vieler Arztpraxen und Medizinischer Versorgungszentren in Deutschland gefährden. So kommentierte am Mittwoch die Freie Ärzteschaft (FÄ) das jüngst veröffentlichte Positionspapier der Stiftung. „Es stärkt nicht Subsidiarität, Wahlfreiheit und Eigenverantwortung des Bürgers, sondern favorisiert eine faktische Einheitsversicherung mit einem Pseudowettbewerb zwischen praktisch leistungsidentischen Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich in Essen.

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Pressemitteilung vom 28.11.2016

Existenz der Kassenärzte gefährdet – Sicherstellung der ambulanten Medizin wackelt

Ohne existenzsichernde Honorare ist die Erfüllung des Sicherstellungsauftrages nicht möglich und kann nicht erwartet werden. Mit diesem Beschluss hat die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am Freitagabend in Düsseldorf erneut die zuständigen Gremien der KV aufgefordert, dafür zu sorgen, dass in allen Fachgebieten kurzfristig kostendeckende und existenzsichernde Honorare für die vertragsärztliche Versorgung zur Verfügung stehen.

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Pressemitteilung vom 12.11.2016

Gute Medizin braucht Therapiefreiheit und eine stabile Finanzierung

RA Michael Lennartz (li.) hält GOÄ-Entwurf für misslungen
RA Michael Lennartz (li.): „GOÄ-Entwurf ist misslungen“

Die Verteidigung des Arztberufes als freien Beruf ist eine Daueraufgabe und wird vor allem für den freiberuflichen Arzt mit eigener Praxis schwerer. Darin waren sich alle Experten in der öffentlichen Fachdiskussion, zu der die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Samstag nach Düsseldorf geladen hatte, einig. „Zunehmende Planwirtschaft, Managed-care-Medizin und Einschränkungen der Therapiefreiheit setzen die Ärzte immer mehr unter Druck und gefährden die Behandlungsqualität“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

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Pressemitteilung vom 04.11.2016

Ambulante Kodierrichtlinien schaffen neues Bürokratiemonster

Foto: Klaus Eppele/fotolia.com
Foto: Klaus Eppele/fotolia.com

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) spricht sich klar gegen die Einführung ambulanter Kodierrichtlinien aus. „Eine Verschärfung der Diagnosekodierungen führt zu noch mehr Bürokratie in den Arztpraxen und rückt die Behandlung der Patienten immer weiter in den Hintergrund“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Freitag in Essen. „Das wollen die Ärzte nicht und haben deshalb bereits 2011 die Einführung solcher Richtlinien gestoppt.“

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Pressemitteilung vom 13.10.2016

Ärzte für die Behandlung bezahlen, nicht für Diagnosen

Foto: Andrey Popov/Fotolia
Foto: Andrey Popov/Fotolia

Die Verteilung der finanziellen Mittel im Gesundheitswesen muss grundlegend korrigiert werden. Das fordert die Freie Ärzteschaft (FÄ) angesichts der Diskussionen um das Umkodieren von Diagnosen. „Mit dem sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich – kurz Morbi-RSA – hat der Gesetzgeber einen eklatanten Systemfehler in das Gesundheitswesen eingebaut“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 15.09.2016

Freie Ärzteschaft fordert Selbstbeteiligung im Gesundheitswesen

Das Problem im kränkelnden Gesundheitswesen ist nicht der Patient, sondern das System. Davon ist die Freie Ärzteschaft (FÄ) überzeugt. „Im Sachleistungssystem der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben die Patienten in völliger Unkenntnis über die Kosten von Arztbesuchen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. „Nur mit einer sozialverträglichen Selbstbeteiligung oder dem Prinzip der Kostenerstattung wie in der Privaten Krankenversicherung (PKV) ließe sich die Anzahl der Arztbesuche reduzieren.“

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Pressemitteilung vom 05.09.2016

Mitsprache der Vertreterversammlung bei Dienstverträgen der KV-Vorstände gefordert

Nach der Wahl zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) wird demnächst der KV-Vorstand gewählt. Dann geht es auch um die Dienstverträge der hauptamtlichen Vorstände – und dabei soll die Vertreterversammlung (VV) mitentscheiden. „Wir erwarten, dass sie Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung der Dienstverträge der KV-Vorsitzenden erhält“, sagte Wolfgang Bartels, Mitglied der Verteterversammlung der KVNO und Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands Nordrhein der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Montag in Düren.

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Pressemitteilung vom 24.08.2016

Komplementärmedizin gehört in Hände der Ärzte

Foto: fotolia.com/Alexander Raths
Foto: fotolia.com/Alexander Raths

Viele Bürger wollen neben der klassischen Medizin auch komplementäre, naturheilkundliche oder alternative Behandlungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. Aus Sicht der Freien Ärzteschaft sind Ärzte dafür die richtigen Ansprechpartner. „Manche Bürger wünschen alternative Medizin, die in der Regel Privatmedizin ist. Statt zum Heilpraktiker zu gehen, sollten die Patienten aber einen in der Naturheilkunde oder Komplementärmedizin weitergebildeten Arzt aufsuchen“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, am Mittwoch in Essen.

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Pressemitteilung vom 22.08.2016

Neue GOÄ: Verbände fordern Umsetzung der Beschlüsse vom Ärztetag

Zur Erarbeitung einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) hat die Bundesärztekammer die Berufsverbände und medizinischen Fachgesellschaften bisher zu einigen Veranstaltungen eingeladen. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) und die Ärztliche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention (ÄGGP) kritisieren den Verlauf dieser Anhörungen. „Sie dienen bislang nur dazu, die Leistungsbeschreibungen zu aktualisieren. Über Grundsätzliches, also den Paragrafenteil, wird gar nicht gesprochen“, sagte ÄGGP-Vorsitzender Dr. Norbert Panitz am Montag in Berlin. Entscheidungen würden erst nach Abschluss der Anhörungen getroffen, habe die Bundesärztekammer (BÄK) kürzlich bei einem Treffen mit Verbänden zur GOÄ mitgeteilt.

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Pressemitteilung vom 20.07.2016

KV-Wahl in Hamburg: Freie Ärzteschaft legt zu

Bei den Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) konnte die Freie Ärzteschaft (FÄ) viele Stimmen für sich gewinnen. Im Vergleich zu den Wahlen 2010 legte die FÄ um zwei Prozent zu und kommt damit auf fast zehn Prozent. „Das ist ein erfreuliches Ergebnis“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft und stellvertretende Vorsitzende der Vertreterversammlung der KVH am Mittwochabend in Hamburg. „Immer mehr Kollegen unterstützen unsere Ziele.“

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Pressemitteilung vom 14.07.2016

Wahlleistungen sind Privatmedizin – Krankenkassen bevormunden die Bürger

Foto: DOC RABE Media/fotolia.com
Foto: DOC RABE Media/fotolia.com

Nach Veröffentlichung des sogenannten IGeL-Monitors wettern die gesetzlichen Krankenkassen wieder einmal gegen Ärzte: Wahlleistungen seien weitgehend unnötig und vor allem „ein Griff der Ärzte ins Patienten-Portemonnaie“, ließ der Sprecher des Krankenkassen-Spitzenverbands, Florian Lanz, verlauten. Der Vorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), Wieland Dietrich, weist dies scharf zurück: „Ob solche Leistungen im individuellen Fall notwendig und medizinisch sinnvoll sind, entscheiden allein Patient und Arzt“, sagte Dietrich am Donnerstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 27.05.2016

Ärztetag kritisiert Verschwendung von Milliarden für elektronische Gesundheitskarte

Berlin Hauptstadtkongress_QuadratDie Beitragsgelder der gesetzlich Krankenversicherten gehören in die medizinische Behandlung und nicht in das längst gescheiterte Projekt elektronische Gesundheitskarte. Das hat der Deutsche Ärztetag am Freitag in Hamburg festgestellt und das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, die Milliardenausgaben für dieses Großprojekt zu beenden und eine neue Kosten-Nutzen-Analyse in Auftrag zu geben.

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Pressemitteilung vom 25.05.2016

Ärztetag beschließt: Entwurf der GOÄneu ist in allen Teilen zu überarbeiten

Dietrich1_qAuf dem Deutschen Ärztetag in Hamburg haben die Delegierten am Mittwoch entschieden, dass der aktuelle Entwurf einer GOÄneu „in allen Teilen eine zügige, planvolle und systematische Überarbeitung erfordert“. „Das ist eine wesentliche Verbesserung der Beschlusslage im Vergleich zum Ergebnis des außerordentlichen Ärztetages im Januar“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ).

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Pressemitteilung vom 25.05.2016

Freie Ärzteschaft fordert Abschaffung von Arzneimittelregressen

Jedes Jahr geben die Krankenkassen vier bis fünf Prozent mehr Geld für Arzneimittel aus. Wie soll die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung künftig bezahlbar sein? Gibt es zu viele und zu teure Medikamente und sind diese alle für die Behandlung immer nützlich? Das fragte der Deutsche Ärztetag heute in Hamburg. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert eine öffentliche Diskussion um Kosten und Nutzen von Arzneimitteln. „In Deutschland verstecken sich Politik und Krankenkassen davor und zwingen die Ärzte zu Rationierung“, machte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich klar. Es könne nicht sein, dass Ärzte ihren Patienten Medikamente vorenthalten sollen, um das Kostenproblem zu lösen.

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Pressemitteilung vom 23.05.2016

Ärzte wollen aktuelle GOÄ behalten – fordern aber Inflationsausgleich

Foto: fovito/fotolia.com
Foto: fovito/fotolia.com

Auf dem morgen in Hamburg beginnenden Deutschen Ärztetag wird wieder über die Zukunft der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) diskutiert. Dabei ist sich ein gehöriger Teil der Ärzte bereits darüber einig, wie es weitergehen soll: die aktuelle GOÄ in ihrer Konzeption erhalten und einen Inflationsausgleich herstellen. Das haben mehr als 10.000 Ärzte mit ihrer Unterschrift deutlich gemacht.

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Pressemitteilung vom 19.05.2016

Privatmedizin für alle: Kassenpatienten können Kostenerstattung wählen

Auch als Kassenpatient kann man sich wie ein Privatpatient mit der optimalen Medizin behandeln lassen – nur wissen das viele Patienten gar nicht. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) will die Bürger nun stärker über die Möglichkeit der Kostenerstattung informieren und stellt für Arztpraxen ein gut verständliches Informationspapier fürs Wartezimmer zur Verfügung.

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Pressemitteilung vom 18.05.2016

Trotz Ärztetagsbeschluss: GOÄ-Novellierung weiter auf Sparflamme?

FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich
FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich

Wenn nächste Woche in Hamburg der Deutsche Ärztetag stattfindet, wird es auch um die Frage gehen: Was ist aus den Beschlüssen vom vorigen Jahr geworden? Die Freie Ärzteschaft (FÄ) stellt fest, dass für die Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und deren kontinuierliche Weiterentwicklung weiterhin finanzielle Mittel fehlen. „Obwohl der Ärztetag 2015 die Bereitstellung angemessener Finanzmittel für die GOÄ beschlossen hat, ist im Haushaltsvoranschlag für 2016/1017 gerade einmal ein Prozent des Gesamthaushalts der Bundesärztekammer dafür eingeplant“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen. „Diesen Beschluss hat das Präsidium der Bundesärztekammer nicht umgesetzt.“

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Pressemitteilung vom 02.05.2016

Unterschriftenaktion für Erhalt der aktuellen GOÄ mit Inflationsausgleich

Die Verhandlungen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sind gescheitert, die Bundesärztekammer will sie dennoch entgegen den Interessen der Ärzte weiterführen. Mit einer Unterschriftenaktion ruft die Freie Ärzteschaft (FÄ) die Ärzte zum Protest gegen die GOÄ-Politik der Bundesärztekammer (BÄK)  auf. „Eine neue GOÄ in der geplanten Konzeption würde den Weg für Budgetierung und Einflussnahme der privaten Versicherungskonzerne auf die ärztliche Tätigkeit in der Privatmedizin freimachen – das lehnen wir ab“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen. „Wir fordern den Erhalt der bisherigen GOÄ mit Inflationsausgleich für die vergangenen 20 Jahre.“

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Pressemitteilung vom 18.04.2016

Kongress: Verfassungsrechtler kritisiert System der ambulanten Medizin

Prof. Udo Di Fabio
Prof. Udo Di Fabio

Auf dem Kongress Freier Ärzte am Samstag in Berlin wurde harte Kritik an den immer tieferen staatlichen Eingriffen in die ambulante Medizin geübt. Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Professor Udo Di Fabio, sprach von einer gelenkten Marktwirtschaft im Gesundheitssystem. Der Staat habe sich immer tiefer in eine Lenkungsspirale hineinbegeben. Daraus resultiere der Hybridcharakter der Tätigkeit niedergelassener Ärzte: Einerseits seien die Honorare für ärztliche Leistungen in der ambulanten Medizin gedeckelt, andererseits seien die freiberuflichen Praxisärzte aber unternehmerisch tätig.

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Pressemitteilung vom 05.04.2016

Medizinische Wahlleistungen: Kritik der Verbraucherzentralen grob unsachgemäß

Angesichts der Kritik der Verbraucherzentralen am Umgang mit medizinischen Selbstzahler-Leistungen bekräftigt die Freie Ärzteschaft (FÄ) ihre Forderung nach einer Direktabrechnung mit Kostenerstattung. „Wenn der Patient eine Rechnung bekommt, dann kann er genau nachvollziehen, welche Leistungen der Arzt abrechnet und was diese Leistungen kosten“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen. Außerdem würde der Patient merken, wenn Leistungen doppelt abgerechnet würden – und er sähe, welche Leistungen die Kassen tatsächlich bezahlten und welche nicht.

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Pressemitteilung vom 23.03.2016

Gescheiterte GOÄ-Novelle ad acta legen und bestehende GOÄ aktualisieren

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat in den Verhandlungen einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auf ganzer Linie versagt. „Die vom BÄK-Präsidenten Frank-Ulrich Montgomery als Chefsache deklarierte GOÄ-Novelle hat sich zum Kostensparinstrument der renditeorientierten Privaten Krankenversicherungen (PKV) und klammen Kommunen entwickelt“, kritisierte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Essen. „Wir fordern, diesen GOÄneu genannten Scherbenhaufen samt geplanter Änderung der Bundesärzteordnung und Einrichtung einer sogenannten Gemeinsamen Kommission nicht weiterzuverfolgen. Die bestehende GOÄ soll umgehend aktualisiert und ein Inflationsausgleich in Form einer deutlichen Punktwerteerhöhung hergestellt werden.“

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Pressemitteilung vom 18.03.2016

Neue GOÄ auf Eis: Freie Ärzteschaft fordert Revision des Gesamtkonzepts und Unterstützung beim Inflationsausgleich

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) begrüßt die Entscheidung der Bundesärztekammer (BÄK), die neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auf Eis zu legen. „Angesichts der massiven begründeten Kritik an der bisherigen Konzeption der GOÄneu ist das ein längst überfälliger Schritt“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Freitag in Essen.

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Pressemitteilung vom 17.03.2016

Patientendaten für jedermann: Freie Ärzteschaft kritisiert Datenlecks und Politikversagen

Berlin Hauptstadtkongress_QuadratDie Datenskandale im Gesundheitswesen nehmen kein Ende: Per Cyberangriff werden ganze Kliniken nahezu lahmgelegt, und sich bei den Krankenkassen fremde Krankheitsdaten zu beschaffen, ist auch im Handumdrehen erledigt. „Seit fast zwei Jahren wird immer wieder über solche Datenpannen berichtet, aber weder die Bundesregierung und Gesundheitsministerien noch die Krankenkassen wollen dafür verantwortlich sein, geschweige denn etwas dagegen unternehmen. Das ist der eigentliche Skandal“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Hamburg.

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Pressemitteilung vom 11.03.2016

Freie Ärzteschaft warnt: Wohnortnahe Arztpraxen fallen Wirtschaft und Staat zum Opfer

Wieland Dietrich_2014Das Gesundheitswesen entwickelt sich derzeit stark in Richtung renditeorientierter Konzernmedizin. Zudem greift der Staat seit Jahren immer mehr in die ambulante Medizin ein und fördert poliklinikartige Strukturen. Beides bedrohe die ärztliche Unabhängigkeit im Interesse der Patienten, kritisierte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Freitag in Essen.

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Pressemitteilung vom 25.01.2016

Neue GOÄ stärkt Interessen der Kostenträger und schwächt unabhängige Medizin

Der außerordentliche Ärztetag zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) hat beschlossen, die GOÄ in der aktuellen Konzeption kritiklos weiter zu verhandeln – aus Sicht der Freien Ärzteschaft (FÄ) eine bedauerliche Entscheidung. „Die Abstimmungsergebnisse sind im Wesentlichen der Tatsache geschuldet, dass die Delegierten durch die Bundesärztekammer (BÄK) einseitig informiert worden waren und es einen Funktionärsblock angestellter Ärzte und Mitglieder des Marburger Bundes gab, die gegen Selbstständigkeit und ärztliche Unabhängigkeit stehen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen.

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Pressemitteilung vom 21.01.2016

50 Euro für Termingarantie beim Facharzt

Foto: fotolia.com/Alexander Raths
Foto: fotolia.com/Alexander Raths

Ab 25. Januar 2016 sollen sogenannte Terminservicestellen den Kassenpatienten einen Termin beim Facharzt binnen vier Wochen besorgen. Das bezeichnet Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) als Fortschritt. Ist es aber keineswegs, kritisiert die Freie Ärzteschaft (FÄ). „Es entstehen enorme zusätzliche Kosten: Rund 50 Euro pro vermitteltem Termin hat die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen ermittelt“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. „Das ist mehr als die medizinische Behandlung eines Patienten pro Quartal bei den meisten Ärzten kostet. Und: Diese 50 Euro sind unnütze Ausgaben, durch die die Mittel für medizinische Behandlungen weiter schrumpfen.“

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Pressemitteilung vom 19.01.2016

Mit der GOÄ-Reform droht Medizin nach Kassenlage

Wenn am Samstag auf einem Sonder-Ärztetag in Berlin über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) diskutiert wird, geht es um ziemlich viel – für Ärzte wie Patienten. „Sollte die GOÄ so umgesetzt werden, wie Bundesärztekammer, Private Krankenversicherer (PKV) und Vertreter der Länder bis dato verhandelt haben, dann droht auch aus der Privatmedizin eine Medizin nach Kassenlage zu werden“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, am Dienstag in Essen. „Millionen von Privatpatienten und Selbstzahlern werden Einschränkungen medizinischer Leistungen erleben.“

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Pressemitteilung vom 13.01.2016

GOÄ-Debatte auf dem Sonderärztetag:
Wann bekommen die Delegierten die Unterlagen?

Der Countdown läuft: In zehn Tagen findet in Berlin der Außerordentliche Ärztetag zur Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) statt. Die Delegierten der Landesärztekammern werden entscheiden, wie es weitergehen soll mit der GOÄ. Nur auf welcher Grundlage? Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert die Bundesärztekammer (BÄK) auf, die für einen demokratischen Prozess notwendigen Unterlagen an die Delegierten zu versenden und damit Transparenz herzustellen.

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Pressemitteilung vom 04.12.2015

Klinikkonzerne und Versicherungen können nicht ärztliche Leistungen definieren

FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich
FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich

Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als Gebührenordnung des freien Berufes Arzt gerät immer mehr ins Wanken. „Mit der Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), einen Platz in der geplanten Gemeinsamen Kommission zu bekommen, will sich neben der Privaten Krankenversicherung (PKV) und der Beihilfe eine weitere fachfremde, nichtärztliche Gruppe ein Mitspracherecht bei der ärztlichen Berufsausübung sichern“, kritisierte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), heute in Essen.

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Pressemitteilung vom 25.11.2015

Gröhe verpasst Bundesärztekammer einen Maulkorb

In der Diskussion um eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) geht es inzwischen hoch her. Beim Informationstreffen, zu dem die Bundesärztekammer (BÄK) auf Druck der ärztlichen Berufsverbände am 24. November 2015 nach Berlin geladen hatte, musste sich BÄK-Verhandlungsführer Dr. Theodor Windhorst vielen kritischen Fragen stellen – und konnte die wichtigsten nicht beantworten. „Nach jahrelangen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen wird die Ärzteschaft damit konfrontiert, dass sich die Struktur der GOÄ-Novelle stark an der Budgetierung in der gesetzlichen Krankenversicherung orientiert. Über Details von Honorarentwicklungen können wir uns indes keine Meinung bilden“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ). Der Grund: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe verbiete der BÄK, Ärzteschaft und Berufsverbände konkret über die geplanten Änderungen zu informieren.

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Pressemitteilung vom 12.11.2015

Neue GOÄ: Freie Ärzteschaft fordert Demokratie und Außerordentlichen Ärztetag

Die geplante Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) birgt große systematische Risiken für den Freien Arztberuf. Daher schließt sich die Freie Ärzteschaft (FÄ) der Forderung nach einem Außerordentlichen Deutschen Ärztetag ausdrücklich an. Wieland Dietrich, Vorsitzender der FÄ, sagte am Donnerstag in Essen: „Wir verlangen eine demokratische Debatte über die GOÄ als wesentliches Element des Freien Berufes Arzt/Ärztin. Vom Deutschen Ärztetag gibt es keine Legitimation für das derzeitige Vorgehen der Bundesärztekammer.“

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