Pressemitteilung vom 04.12.2018

Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz schadet der Medizinqualität

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Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Gesundheitsminister Jens Spahn darf im Bundestag nicht verabschiedet werden. Das machte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am vergangenen Samstag auf ihrer Mitgliederversammlung mit zwei Resolutionen sehr deutlich. „Wir lehnen das TSVG entschieden ab und fordern die Bundestagsabgeordneten auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

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Protest

Resolutionen der Mitgliederversammlung gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz

Die Mitgliederversammmlung der Freien Ärzteschaft (FÄ) am 30. November 2018 in Düsseldorf hat zwei Resolutionen gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) einstimmig verabschiedet. Zum einen werden die Bundestagsabgeordneten aufgefordert, den Gesetzentwurf zum TSVG zurückzuweisen. Zum anderen stellt die FÄ fest, dass das TSVG die Qualität in der Medizin zerstört, und betont, den Widerstand gegen die Abschaffung der Freiberuflichkeit und Schweigepflicht weiter zu fördern.

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Beratung

Freie Ärzteschaft in Nordrhein berät junge Ärzte

Am 27. Oktober 2018 kamen viele junge Ärztinnen und Ärzte nach Düsseldorf zum Beratungstag der Ärztekammer Nordrhein. Auch die Freie Ärzteschaft (FÄ) war mit einem Informationsstand vertreten. FÄ-Bundesvorsitzender Wieland Dietrich, der Vorstand des Landesverbandes Nordrhein Christa Bartels, Gerd Büscher und Wolfgang Bartels sowie das aktive Vereinsmitglied Michael Fiebig beantworteten viele Fragen, hörten zu und gaben Auskunft über die Aktivitäten der FÄ, nicht nur in Kammer und Kassenärztlicher Vereinigung (KV).

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Pressemitteilung vom 26.11.2018

Terminvergabe in der Praxis gehört zur ärztlichen Freiberuflichkeit

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert deutlich die geplante Ausweitung einer zentralen Vergabe von Arztterminen mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). „Die Terminvergabe in der eigenen Praxis ist zum einen wesentliches Element ärztlicher Freiberuflichkeit“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen. „Zum anderen sichert sie eine hochwertige und effektive Patientenbehandlung nach Dringlichkeit und Behandlungsanlass.“

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Pressemitteilung vom 22.11.2018

Ärzte fordern Bundestagsabgeordnete auf: Entwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz zurückweisen

Fast 250 niedersächsische Fachärzte, Hausärzte und psychologische Psychotherapeuten kamen am Mittwoch in Hannover zusammen, um sich kritisch mit dem Entwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu beschäftigen. In ihrer Abschlusserklärung warnen sie vor den absehbaren Schäden für die Behandlung der Patienten und fordern die Bundestagsabgeordneten auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) unterstützt die Aktion eines breiten Bündnisses der niedergelassenen Ärzte in Niedersachsen. „Wir rechnen mit weiteren bundesweiten Veranstaltungen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen.

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Medienbericht

Wer braucht die zentrale Patientendatei?

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

„Die Gesundheitskarte wird seit Jahren angepriesen als Beitrag zu mehr Service, mehr Transparenz, zu Kostensenkung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung“, heißt es in einem ausführlichen Bericht des Online-Magazins „Telepolis“. Doch bis heute seien lediglich einige Grunddaten auf der Karte gespeichert. In Arbeit sei stattdessen die elektronische Patientenakte und letztlich die zentrale Speicherung aller Patientendaten. „Aus Sicht der Ärzte gefährdet eine Totalvernetzung im Gesundheitswesen die Sicherheit der Patienten und ihrer Daten“, betont FÄ-Vize Dr. Silke Lüder in dem Artikel.

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Telematik-Infrastruktur

Muss ich jetzt doch den Konnektor installieren lassen und meine Praxis an die TI anbinden?

So oder ähnlich lauten die Fragen, die sich verunsicherte Kassenärzte stellen, angesichts des zunehmenden Drucks, der von Politik, IT-Industrie und zuletzt auch den Kassenärztlichen Vereinigungen aufgebaut wird. Da lohnt es sich, einmal nüchtern die Fakten zu betrachten – zumal die Frist zur Anbindung an die Telematik-Infrastruktur (TI) erneut verschoben wurde auf nun Ende Juni 2019 und die Bestellfrist auf Ende März 2019.

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Meinung

Elektronische Patientenakte: Die sensibelsten Daten gehören nicht aufs Handy

Millionen von Versicherten können bald mit Angeboten wie „Vivy“ eine elektronische Patientenakte bei ihrer Krankenkasse führen. Das klingt modern, birgt aber beachtliche Risiken für die Versorgung. Ein Gastbeitrag von FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder in der Zeitschrift „MMW – Fortschritte in der Medizin“.

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Ärztekammer-Wahl Hamburg

Freie Ärzteschaft erfolgreich für die freiberuflichen Praxen

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

Bei der Ärztekammer-Wahl in Hamburg konnte die Freie Ärzteschaft (FÄ) viele Stimmen für sich gewinnen. Im Vergleich zur Wahl 2014 bekommt die Freie Ärzteschaft einen Sitz mehr und hat nun vier Sitze in der Delegiertenversammlung der Hansestadt. „Das ist ein erfreuliches Ergebnis“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft und Delegierte der Kammer. „Immer mehr Kolleginnen und Kollegen unterstützen unsere Ziele.“

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Freie Ärzteschaft informiert

Was das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ändern soll

Mit dem von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplanten TSVG werden staatliche Regulierung und Bürokratie zunehmen. Die grundsätzlichen Probleme werden dadurch weiter verschärft. Eine freie Berufsausübung für Vertragsärzte wird immer weniger möglich. Was genau ist geplant?

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TV-Beitrag

Bayerischer Rundfunk: Praxisärzte klagen über elektronische Gesundheitskarte

Die Anbindung der Arztpraxen an die Telematik-Infrastruktur (TI) läuft sehr schleppend. Selbst die KBV geht davon aus, dass bislang von 150.000 Praxen erst maximal 20 Prozent angeschlossen sind. Kein Wunder, wenn man sich in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks ansieht, mit welchen Problemen Praxen täglich kämpfen, die sich an die TI angeschlossen haben. Klar ist auch, dass der Zeitpunkt des Zwangsanschlusses bei diesen Verhältnissen erneut verschoben werden wird. Abwarten ist also eine sinnvolle Alternative.

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Information

Zunehmend Hinweise auf Verschiebung der TI-Anbindung

Seit Monaten hört man von Spitzenpolitikern zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nur noch Nachrichten, die ihr Ende einläuten könnten. Viele Ärzte haben zudem jüngst in einer Forsa-Umfrage angegeben, dass sie sich nicht an die Telematik-Infrastruktur (TI) anschließen wollen. Und es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Termin für die Anbindung aller Arztpraxen an die TI weiter verschoben wird – laut E-Health-Gesetz sind Arztpraxen verpflichtet, sich bis zum 1. Januar 2019 an die TI anzuschließen.

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Pressemitteilung vom 30.08.2018

FÄ-Chef Dietrich: „Ärzte werden sich zunehmend aus der Kassenmedizin verabschieden“

FÄ-Chef Dietrich

Mit dem jüngsten Honorarergebnis und dem geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) werden sich niedergelassene Ärzte verstärkt aus der Kassenmedizin zurückziehen. Das prognostiziert die Freie Ärzteschaft (FÄ) angesichts der aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen. „Viele Ärzte werden Wege suchen und finden, um mit der weiter zu erwartenden deutlichen Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Vertragsärzte umzugehen, und dabei der Kassenmedizin auf verschiedene Weise den Rücken kehren“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 21.08.2018

Datenschützer, Patienten und Ärzte kritisieren Spahns Pläne zur elektronischen Patientenakte

In einer gemeinsamen Pressemitteilung kritisieren Verbände, die sich für den Datenschutz in der Medizin, die Wahrung der Patientenrechte und den Erhalt der ärztlichen Schweigepflicht einsetzen, die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, eine elektronische Patientenakte einzurichten. Auf diese soll den Plänen zufolge über das Internet zugegriffen werden können.

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Pressemitteilung vom 26.07.2018

Spahns neues Gesetz verschärft den Ärztemangel

Der aktuelle Entwurf eines Terminservice- und Versorgungsgesetzes von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht in die falsche Richtung. Zu dieser Einschätzung kommt die Freie Ärzteschaft (FÄ). „Diese Pläne dürften viele Ärzte davon abschrecken, weiter als Vertragsarzt zu arbeiten oder sich als Vertragsarzt in eigener Praxis neu niederzulassen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. Spahn versuche mit seinem Gesetz, eine Quadratur des Kreises zu vollziehen.

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Kongress Freier Ärzte 2018: Konzerne auf dem Vormarsch

Risiken von Industrialisierung und Kommerzialisierung der Medizin

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Was bedeuten Industrialisierung und Kommerzialisierung in der Medizin für unser Gesundheitswesen und die medizinische Behandlungsqualität? Das erläuterte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich ausführlich in seinem Vortrag beim Kongress Freier Ärzte im Juni in Berlin. Dabei gehe es nicht mehr nur um die Frage der Anstellung vormals selbständiger Ärzte in MVZ, die dann Kapitalgesellschaften gehören, oder um monetäre Fehlanreize.

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Kongress Freier Ärzte 2018: Industrialisierte Medizin im Datenrausch

KI, Watson & Co. – Wieviel IT-Hype verträgt unsere ärztliche Heilkunst?

Dr. Axel Brunngraber

Die ärztliche Heilkunst erscheint derzeit als ohnmächtiges Objekt von methodologischer Schematisierung und digitalisierender Fragmentierung. Im Folgenden wird einigen sozial- und zivilisationsgeschichtlichen Tendenzen zu Trivialisierung und Industrialisierung der bislang individuell ausgerichteten ärztlichen Behandlung nachgegangen. Der Vortrag von FÄ-Vize Dr. Axel Brunngraber auf dem Kongress Freier Ärzte 2018 in Berlin.

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Kongress Freier Ärzte 2018: Staatliche Eingriffe ins Gesundheitswesen

Quo vadis Gesundheitspolitik – Staatsmedizin oder digitaler Kapitalismus?

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

„Die staatliche Regelungswut findet im Vordergrund statt“, betonte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder beim Kongress Freier Ärzte 2018. Im Hintergrund gebe es immer relevanter werdende Konzernstrukturen, die aus dem System mit dem Geld der gesetzlich Versicherten Renditen für international agierende Konzerne erwirtschaften. Alle Gesundheitsreformen hätten dazu geführt, dass die Schere zwischen der Finanzierung des ambulanten und des stationären Systems immer weiter auseinandergegangen ist.

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Pressemitteilung vom 05.07.2018

FÄ-Chef Dietrich: „Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten“

FÄ-Chef Dietrich

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert niedergelassene Ärzte und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) auf, jenseits der Budgetgrenzen keine Leistungen mehr zu erbringen, die nicht bezahlt werden. Und das ab sofort. „Es reicht“, sagte Wieland Dietrich, der Bundesvorsitzende der FÄ, am Donnerstag in Essen. „Wir sind es leid, uns als einzige Berufsgruppe in Deutschland mit jahrelanger Budgetierung abfertigen zu lassen.“

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Kommentar

Endlose Wartezeiten …

Patienten beklagen, dass sie zu lange auf Facharzttermine warten müssen. Doch der Umgang mit dem Thema lässt Ärztinnen und Ärzte manchmal ratlos zurück. Ein Kommentar von FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder im Hamburger Ärzteblatt.

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Pressemitteilung vom 27.06.2018

Freie Ärzteschaft Nordrhein: Weg mit den Budgets

Der Landesverband Nordrhein der Freien Ärzteschaft (FÄ) fordert Politik und gesetzliche Krankenkassen auf, sämtliche Budgets für niedergelassene Ärzte aufzuheben. „Alle von uns Ärzten notwendigen erbrachten Leistungen müssen ohne Kürzung bezahlt werden“, sagte die Landesvorsitzende und Ärztliche Psychotherapeutin und Fachärztin für Nervenheilkunde, Christa Bartels, am Mittwoch in Düren. Zudem seien die Honorare auf ein betriebswirtschaftlich ausreichendes Niveau anzuheben.

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Pressemitteilung vom 26.06.2018

Regierung und Kassen geben Ziele der elektronischen Gesundheitskarte auf

Seit Monaten hört man von Spitzenpolitikern zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nur noch Nachrichten, die ihr Ende einläuten könnten. „Wurde das Projekt einst als Leuchtturmprojekt des Gesundheitswesens bezeichnet, so stellt man heute fest, dass daran nichts leuchtet und Milliarden Euro Versichertengelder in den Sand gesetzt wurden“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft, am Dienstag in Hamburg.

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Pressemitteilung vom 18.06.2018

Kongress Freier Ärzte: Industrialisierung gefährdet Medizinqualität in Deutschland

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) zieht ein positives Fazit ihres diesjährigen Bundeskongresses, der am Samstag in Berlin stattgefunden hat. In drei Sessions ist über verschiedene Aspekte der aktuellen Gesundheitspolitik diskutiert worden, etwa über Industrialisierung und Kommerzialisierung in der Medizin sowie Therapiefreiheit und Datenschutz im Zeitalter der Digitalisierung.

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121. Deutscher Ärztetag

Ärztetag stoppt eGK – FÄ bewirkt wichtige Beschlüsse

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Auf dem Deutschen Ärztetag im Mai in Erfurt haben die Delegierten über die Telematikinfrastruktur, die GOÄ, die Fernbehandlung und viele andere für niedergelassene Ärzte relevante Themen diskutiert und entschieden. Dabei hat die Freie Ärzteschaft (FÄ) mit ihren Anträgen und Redebeiträgen die Delegierten von vielen ihrer Positionen überzeugt und für wichtige Beschlüsse gesorgt.

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Pressemitteilung vom 11.05.2018

eGK vor dem Aus: Ärztetag beschließt Stopp der Online-Anbindung von Arztpraxen

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Medienberichten zufolge offenbar darüber einig sind, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) „nicht zukunftsfähig“ ist, hat auch der Deutsche Ärztetag in Erfurt dem Projekt am Donnerstag eine Absage erteilt. Auf Initiative der Freien Ärzteschaft (FÄ) hat das Ärzteparlament die Politik aufgefordert, die Anbindung der Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) an die Telematikinfrastruktur (TI) zu Ende 2018 auszusetzen. Zudem sei die Androhung von Honorarabzügen bei Nichtanbindung zurückzuziehen. „Die technischen und organisatorischen Mängel sowie offene Datenschutzfragen sprechen eindeutig gegen eine Fortsetzung des Projekts“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

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Pressemitteilung vom 11.05.2018

Kein Freifahrtschein für Fernbehandlung

Der Deutsche Ärztetag in Erfurt hat den Weg für Fernbehandlungen zwar freigemacht. Einen Freifahrtschein für jedwede Anbieter und Art der Fernbehandlung haben die Ärzte jedoch nicht ausgestellt: Fernbehandlung soll in den Händen der Ärzte bleiben und im Rahmen der bisherigen Versorgungsstrukturen angeboten werden können. Die Freie Ärzteschaft begrüßt diese Klarstellung: „Fernbehandlung soll nicht die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens durch kapitalorientierte Gesellschaften verstärken und beispielsweise in Callcentern stattfinden“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ) am Freitag in Erfurt. „Im Sinne der medizinischen Qualität ist das eine wichtige Einschränkung der Fernbehandlung, die der Patientensicherheit dient. Die Fernbehandlung wird in anderen Ländern als Sparmaßnahme eingesetzt – das wollen die Ärzte in Deutschland nicht.“

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Pressemitteilung vom 03.05.2018

Das E-Health-Projekt steckt in der Sackgasse

Nach 16 Jahren Planung und mehrfacher Terminverschiebung müssen sich bis Ende 2018 alle Arztpraxen in Deutschland an die Telematik-Infrastruktur anschließen, um mittels elektronischer Gesundheitskarte (eGK) das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) durchzuführen. Die Berichte aus den Praxen sind teilweise niederschmetternd: Regelmäßige Systemabstürze, Arbeitsbehinderung am Anmeldetresen und nicht funktionierende Versichertenkarten belasten den Praxisbetrieb. Patienten und Ärzte sind frustriert. „Das war vorhersehbar“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Essen.

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FÄ-Chef Dietrich zum Ärztetag

„Wichtig sind klare Signale für eine Erhöhung der bestehenden GOÄ“

FÄ-Vorsitzender Dietrich (Foto: M. Wigger)

Mit welchen Entwicklungen sollten sich die Delegierten des nächsten Deutschen Ärztetages beschäftigen? Ist die GOÄ noch ein Thema? Was ist vom Ende des Fernbehandlungsverbotes zu halten? Der änd sprach mit dem Vorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ), Wieland Dietrich, über diese Themen.

 

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Aktion in Bayern

Ärzte-Initiative will Zeichen gegen Telematik-Infrastruktur setzen

Eine Ärzte-Initiative in Bayern hat erklärt, den angedrohten Honorarabzug bei Nichtanbindung ihrer Praxen an die Telematik-Infrastruktur (TI) in Kauf zu nehmen. Unter dem Motto „Freiheit für 1 %!“ wenden sich die Ärzte, Psychotherapeuten und Zahnärzte gegen diese Form von Zwangsdigitalisierung. Mit einer Fax-Aktion möchte die Initiative ermitteln, wie viele Praxen in Bayern sich gegen die TI entscheiden – die Freie Ärzteschaft unterstützt diese Aktion.

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Pressemitteilung vom 09.04.2018

Arztpraxen sind nicht McDonald’s

Foto: Andrey Popov/Fotolia

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank wittert Morgenluft: Mit neuen Geschäftsmodellen wie etwa „Franchise-Praxen“ will sie sich Berichten zufolge anscheinend direkt in den Gesundheitsmarkt einklinken. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kann sich darüber nur wundern: „Die Apobank besitzt weder medizinische Kompetenz noch ist sie zur vertragsärztlichen Versorgung ermächtigt“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen.

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Interview

Kritik an BÄK-Vorgehen: „Der Ärztebasis und den Delegierten wird einfach nichts mitgeteilt“

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

In gesundheitspolitischen Diskussionen schwärmen Politiker derzeit begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung. Die Realität gibt jedoch noch wenig Anlass zu Euphorie: Die ersten Praxen melden technische Probleme mit beim Anschluss an die Telematik-Infrastruktur – und in Sachen Video-Konsultationen gibt es nach wie vor große Vorbehalte in der Ärzteschaft. Der änd sprach mit Dr. Silke Lüder, der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ), über die Themen.

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Pressemitteilung vom 26.03.2018

Freie Ärzteschaft: Einführung der Telematik-Infrastruktur funktioniert nicht

Kaum haben sich die ersten 1.000 Arztpraxen nach jahrelangen Verzögerungen an die zentrale Telematik-Infrastruktur der Krankenkassen angeschlossen, fällt das System aus. „Das verdeutlicht, dass die Technologie weder ausgereift noch sicher ist“, teilte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Montag in Hamburg mit.

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Aktion

eGK: Ärzte zeigen der TI die rote Karte

© Rote Karte für die TI

Mit einer Postkarten-Aktion wehren sich Ärzte gegen den Anschluss an die Telematikinfrastruktur. Sie wollen die Abgeordneten im Bundestag auf die Datenschutzgefahren und den fehlenden Nutzen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) aufmerksam machen. Tausende Karten sind schon verschickt und auch die Patienten werden hellhörig. Machen Sie mit! Hier finden Sie die Bestelladresse.

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Kommentar

Das eGK-Projekt aus ärztlicher Sicht: „Unerschöpfliche Geldquelle für IT-Industrie“

Dr. Klaus Günterberg

2003 wurde die Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) beschlossen. Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) unterscheidet sich von der früheren Krankenversichtertenkarte bisher nur durch das Passbild. Der Gesetzgeber hat nun für 2018 Termine zur verpflichtenden Einführung der TI gesetzt und Sanktionen beschlossen. Die Folgen des TI-Projekts für Patienten und Ärzte stellt Dr. Klaus Günterberg in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Frauenarzt“ dar.

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Freie Ärzteschaft informiert

Geht die elektronische Gesundheitskarte nun online?

Nach jahrzehntelangen Verzögerungen müssen bis zum 1. Januar 2019 alle Arztpraxen und Kliniken an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sein, um mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) durchzuführen. Eine originäre Verwaltungsarbeit der Krankenkassen, die uns Ärzten per Gesetz aufgezwungen wird. Die Tests dazu wurden beschränkt, die Ergebnisse weder evaluiert noch veröffentlicht. Und die Testpraxen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Wir wissen also nichts über die Praktikabilität und Sicherheit dieses Vorgangs – keine Transparenz in einem staatlichen Großprojekt. Was Ärzte jetzt wissen sollten.

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Pressemitteilung vom 31.01.2018

Einheitliche Gebührenordnung für Ärzte würde Grundrechte der Patienten verletzten

Eine einheitliche Gebührenordnung für Ärzte greife in die Vertragsfreiheit der Versicherten und die Berufsfreiheit der Ärzte sowie der Krankenversicherer ein. So ist es einem aktuellen Gutachten von fünf führenden Gesundheitsökonomen zu lesen. Nach Ansicht der Freien Ärzteschaft (FÄ) gehen die Eingriffe aber noch viel weiter: „An einheitliche Arzthonorare würde letztlich eine Einheitsmedizin gekoppelt – und zwar höchstens im Bereich ‚ausreichend‘“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen. „Das Recht des Bürgers und Patienten auf eine optimale Medizin würde verweigert.“

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Pressemitteilung vom 10.01.2018

Neue Sicherheitslücken bei elektronischer Gesundheitskarte? – Freie Ärzteschaft fordert Stopp der Onlineanbindung

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert den Stopp des Onlineanschlusses der Arztpraxen und Kliniken an das zentrale IT-System im Gesundheitswesen. „Möglicherweise ist die Sicherheit der Patientendaten gefährdet“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Mittwoch in Hamburg. „Derzeit ist unklar, ob die für den Onlineanschluss benötigten sogenannten Konnektoren jene Prozessoren enthalten, die von den soeben bekanntgewordenen Sicherheitslücken Meltdown und Spectre betroffen sind.“ Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Einführungsorganisation Gematik und das Bundesgesundheitsministerium müssten dies umgehend aufklären.

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Pressemitteilung vom 04.01.2018

Bürgerversicherung: Freie Ärzteschaft warnt vor Verlust von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen in der ambulanten Medizin

Wenn SPD und Union ab Sonntag Sondierungsgespräche für eine künftige Bundesregierung führen, wird es auch um einen Umbau des Gesundheitssystems gehen. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) warnt vor tiefen Einschnitten in der ambulanten Medizin durch eine sogenannte Bürgerversicherung. „Damit würden Tausende Arbeitsplätze vor allem von Medizinischen Fachangestellten in Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Klinikambulanzen gefährdet“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. Diese Arbeitskräfte – meistens Frauen – seien aber enorm wichtig, um Umfang, Qualität und Organisation der medizinischen Behandlung aufrechtzuerhalten.

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FÄ-Chef zur Bürgerversicherung

„Die SPD sollte sich endlich mit der Realität auseinandersetzen“

FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich (Foto: M. Wigger)

Auch nach dem Votum für Gespräche über eine mögliche große Koalition pocht die SPD weiter auf eine einheitliche Krankenversicherung in Deutschland. „Es muss klar sein, dass es eine Bürgerversicherung und ein Gesundheitssystem für alle gibt“, sagte der Chef des einflussreichen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs kürzlich. Wie sollte die Ärzteschaft die Lage bewerten – und reagieren? Der änd sprach mit Wieland Dietrich, dem Vorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ) über das Thema.

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Pressemitteilung vom 27.11.2017

Künftige Bundesregierung muss freie Arztpraxen stärken

Mit der Gesundheitspolitik der vergangenen Legislaturperioden hat der Druck auf die niedergelassenen Ärzte massiv zugenommen, wohingegen Medizinkonzerne sich in der ambulanten Medizin ungehindert ausbreiten konnten. Das ist das nüchterne Fazit der öffentlichen Fachdiskussion, zu der die Freie Ärzteschaft (FÄ) im Vorwege ihrer Mitgliederversammlung am Samstag nach Düsseldorf geladen hatte. „Die künftige Bundesregierung – welche Parteien auch immer diese nun stellen werden – muss einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik herbeiführen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

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Mitgliederversammlung 2017

Resolutionen einstimmig verabschiedet

Die Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft e. V. am 25. November 2017 hat drei Resolutionen verabschiedet. Die künftige Bundesregierung ist darin zu einem Kurswechsel in der Gesundheitspolitik aufgefordert – die freiberufliche ambulante Medizin muss endlich gestärkt werden. Zudem soll das Projekt „Elektronische Gesundheitskarte“ beendet werden und die Gebühren in der bestehenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sind umgehend deutlich zu erhöhen.

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Pressemitteilung vom 13.11.2017

Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ in den Koalitionsverhandlungen endlich beenden

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht – die elektronische Gesundheitskarte (eGK) hat das Zeug, ein noch größerer Flop zu werden als der Flughafen Berlin-Brandenburg. So fasst die Freie Ärzteschaft (FÄ) den Stand des Projekts zusammen. „Wenn die Verhandler für eine künftige Regierungskoalition verantwortungsvoll darauf blicken, können sie nur zum Ergebnis kommen, das Pleitenprojekt zu beenden und damit ein Schrecken ohne Ende zu verhindern“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg.

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Pressemitteilung vom 06.11.2017

Freie Ärzteschaft fordert die künftige Bundesregierung zum Kurswechsel in der Gesundheitspolitik auf

Die Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Grünen für eine künftige Regierungskoalition haben bislang wenig Konkretes ergeben, auch nicht zur Gesundheitspolitik. Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) ist jedoch klar, wohin die Reise gehen muss, wenn sich in Deutschland die Medizin nicht gravierend verschlechtern soll. Der Verband stellt fünf Forderungen an die laufenden Verhandlungen und das künftige Regierungsprogramm.

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Veranstaltung und Mitgliederversammlung

Was kommt in der Gesundheitspolitik? Diskutieren Sie mit!

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Was erwarten die Ärzte jetzt nach der Bundestagswahl von der Gesundheitspolitik? Und welche finanziellen Auswirkungen hätte eine Bürgerversicherung? Das diskutiert die Freie Ärzteschaft in einer öffentlichen Veranstaltung am 25. November 2017 in Düsseldorf mit Dr. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, und Dr. Thomas Drabinski, Leiter des Instituts für Mikrodaten-Analyse. Anschließend findet die Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft statt.

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Pressemitteilung vom 04.10.2017

Erhöhung der Honorare nach UV-GOÄ: Will die Bundesärztekammer das unterm Deckel halten?

Ärztliche Leistungen für die gesetzliche Unfallversicherung können künftig zu höheren Gebühren abgerechnet werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat für die UV-GOÄ eine Steigerung von insgesamt 18 Prozent in vier Jahren verhandelt. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) begrüßt dieses Ergebnis. „Das ist akzeptabel und notwendig“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen.

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Pressemitteilung vom 21.09.2017

Honorarbeschluss ist ein verheerendes Signal für die Arztpraxen und die ambulante Kassenmedizin

Immer weniger Zeit für Gespräche (fotolia.com/ Alexander Raths)

Die Freie Ärzteschaft kritisiert den neuen Honorarbeschluss für die Kassenärzte als verheerendes Signal für die ambulante Medizin in Deutschland. „Die festgelegte Honorarsteigerung von 1,18 Prozent für das Jahr 2018 bildet weder die Kostensteigerungen in den Arztpraxen ab, noch wird sie dem stetig zunehmenden Behandlungsbegehren der Bevölkerung gerecht. Real bedeutet das: Es werden noch weniger Mittel zur Verfügung stehen“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Essen.

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Interview

„Wir haben die Verpflichtung, die sensibelsten Daten der Menschen zu schützen“

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

In unzähligen Werbeprospekten oder Berichten in Fachmagazinen werden die Vorzüge der Telematik angepriesen – oft verbunden mit dem Ratschlag, sich rasch die passenden Geräte zu besorgen. Der änd sprach über das Thema mit Dr. Silke Lüder, Sprecherin der Aktion „Stoppt die eCard“ sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der Freie Ärzteschaft (FÄ).

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Demonstration

Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte!

Die Freie Ärzteschaft unterstützt die Demonstration „Freiheit 4.0“ am 9. September 2017 in Berlin. „Bei unserer Kritik an dem staatlichen Großprojekt ‚Elektronische Gesundheitskarte‘ geht es um den Schutz von Privatsphäre, Grundrechten, Rechtsstaatlichkeit und informationeller Selbstbestimmung“, sagt FÄ-Vize Dr. Silke Lüder. „Die Medizindaten sind die sensibelsten Daten der Menschen und die ärztliche Schweigepflicht ist für uns nicht verhandelbar.“

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Pressemitteilung vom 05.09.2017

Kanzlerduell zur Bundestagswahl ohne Gesundheitspolitik – Freie Ärzteschaft bringt wichtige Fragen in die Wartezimmer

(Foto: js-photo/Fotolia)

Das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Sonntag schenkte der Gesundheitspolitik nicht eine Minute Sendezeit. „Offenbar gehört die Gesundheit der Bürger nicht zu den Themen, mit denen die Kanzlerin und ihr Herausforderer in den Ring steigen wollten“, stellt die Freie Ärzteschaft (FÄ) fest. Angesichts von regional wachsendem Ärztemangel und zunehmender Massenabfertigung der Patienten in den Praxen und Kliniken sei nicht nachvollziehbar, dass der Gesundheitspolitik so wenig Aufmerksamkeit gewidmet werde.

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Pressemitteilung vom 29.08.2017

Ärzte wollen mehr Zeit für das Patientengespräch – Krankenkassen sind keine Sparkassen

Foto: viacheslav-iakobchuk

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert mehr Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch sowie für ärztliche Untersuchungen. „Jeder einzelne Patient in den Arztpraxen soll die Zeit bekommen, die er braucht“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen. Das sei aber inzwischen sowohl in den Praxen als auch in den Kliniken kaum noch möglich.

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