Musterwiderspruch

Nicht an die TI angeschlossen? So widersprechen Sie dem Honorarabzug

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Haben Sie schon Ihren Honorarbescheid von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mit einer 1 %-igen Honorarkürzung bekommen, weil Ihre Praxis nicht an die Telematik-Infrastruktur (TI) angeschlossen ist? Hier finden Sie einen Musterwiderspruch – einfach ausfüllen und an die Kassenärztliche Vereinigung schicken.

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Pressemitteilung vom 28.06.2019

Sicherheitsprobleme erfordern Kurswechsel für die Digitalpolitik im Gesundheitswesen

Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft, fordert Gesundheitsminister Jens Spahn auf, das „Digitale Versorgung Gesetz“ zu stoppen (Foto: Georg J. Lopata)

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fühlt sich nach der gemeinsamen Pressekonferenz mit Medi Geno Deutschland und dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte, die am Donnerstag in Berlin stattgefunden hat, in ihren Befürchtungen rund um den Anschluss der Praxen an die Telematik-Infrastuktur (TI) bestätigt. „Das, was wir gestern von IT-Fachleuten und Juristen, aber auch aus der ärztlichen Praxis gehört haben, sollte alle politisch Verantwortlichen aufrütteln“, sagte Dr. Silke Lüder am Freitag in Hamburg. Die stellvertretende FÄ-Bundesvorsitzende und Hamburger Allgemeinmedizinerin fordert vor allem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, hier die Reißleine zu ziehen.

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Gemeinsame Pressemitteilung vom 27.06.2019

Ärzteverbände warnen: Patientendaten für Hacker zugänglich

Gemeinsame Pressekonferenz der Freien Ärzteschaft mit Medi Geno Deutschland und dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte am 27. Juni 2019 in Berlin (Foto: Georg J. Lopata)

Die Ärzteverbände MEDI GENO Deutschland, Freie Ärzteschaft und Freier Verband Deutscher Zahnärzte warnen vor Sicherheitslücken in der Telematikinfrastruktur (TI). Die TI ist die gesetzlich vorgeschriebene Vernetzungsplattform des deutschen Gesundheitssystems. Alle deutschen Praxen müssen bis zum 30.06.2019 einen Zugang zur TI installiert oder zumindest bestellt haben – ansonsten fallen Honorarabzüge an. Versichertenstammdaten werden bereits in der TI abgeglichen. Künftig sollen Patientenakten in der  TI platziert und möglicherweise auch gespeichert werden. MEDI GENO Deutschland und weitere Ärzteverbände reichen Klage ein.

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Pressemitteilung vom 24.06.2019

Kongress Freier Ärzte: Gemeinsam gegen verantwortungslose Gesundheitspolitik

Aus der ganzen Bundesrepublik kamen Ärztinnen und Ärzte sowie berufspolitisch Interessierte nach Berlin

Die Gesundheitspolitik von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erschwert Ärzten das freiberufliche Arbeiten und bedroht massiv das Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten. „Das werden wir nicht zulassen“, sagte Wieland Dietrich, der Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Montag in Essen. Dietrich ruft die Kollegen zum gemeinsamen Widerstand auf – und zieht ein positives Fazit des Kongresses Freier Ärzte, der am Wochenende in Berlin stattgefunden hat.

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122. Deutscher Ärztetag

FÄ bewirkt wichtige Beschlüsse

FÄ-Bundesvorsitzender Wieland Dietrich kritisiert die zunehmende Gängelung von Ärzten durch die aktuelle Gesetzgebung

Auf dem Deutschen Ärztetag Ende Mai 2019 in Münster haben die Delegierten unter anderem über die elektronische Patientenakte, die aktuelle Gesetzgebung und den Schutz der Gesundheit von Ärzten abgestimmt. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) war erneut mit mehreren Delegierten vertreten und hat sich in Redebeiträgen und Beschlussanträgen für Freiberuflichkeit, ärztliche Unabhängigkeit und die Verteidigung der Schweigepflicht stark gemacht. Einer pflichtweisen Totalvernetzung haben wir eine klare Absage erteilt. Welche Beschlüsse haben die Delegierten der Freien Ärzteschaft bewirkt?

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Pressemitteilung vom 31. Mai 2019

Deutscher Ärztetag beschließt zur e-Akte: Patientenrechte und Schweigepflicht haben Priorität

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder verteidigt Schweigepflicht und Patientenrechte

Bei der Einführung der elektronischen Patientenakte müssen die ärztliche Schweigepflicht sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Patienten bewahrt werden. Das hat der Deutsche Ärztetag am heutigen Freitag in Münster deutlich gemacht. Der Ärztetag fordert in einem Beschluss auf Initiative der Freien Ärzteschaft (FÄ), dass Patienten bereits bei Einführung der e-Akte die Möglichkeit haben müssen, ihre Daten selektiv zu speichern, freizugeben oder zu sperren. Damit haben sich die Ärzte klar gegen die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn positioniert.

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Pressemitteilung vom 29. Mai 2019

Deutscher Ärztetag: Bürokratie kann Ärzte krank machen

Überbordende Bürokratie gefährdet die Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten. Das hat der Deutsche Ärztetag heute in Münster festgestellt. Auf Initiative der Freien Ärzteschaft (FÄ) forderte das Ärzteparlament daher, dass der zunehmende Aufwand für bürokratische Tätigkeiten und Arbeiten, die nicht unmittelbar der Gesundheit der Patientinnen und Patienten dienen, reduziert wird. „Ärzte sind Ärzte geworden, weil sie Patienten beraten und behandeln wollen mit dem Ziel, Leiden zu lindern oder zu heilen“, betont der FÄ-Vorsitzende Wieland Dietrich. „Zu viel Bürokratie entfremdet Ärzte von ihrem Selbstverständnis und erhöht das Risiko für psychische oder psychosomatische Erkrankungen.“

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Pressemitteilung vom 27.05.2019

Informationelle Selbstbestimmung und Schweigepflicht sind nicht verhandelbare Grundrechte

Am morgigen Dienstag wird in Münster der Deutsche Ärztetag eröffnet. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird sich mit einer Rede an die Ärzte wenden. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert deutlich die Politik aus seinem Ministerium: „Derzeit droht die Gefahr, dass sowohl die ärztliche Schweigepflicht als auch das Grundrecht der Patienten auf informationelle Selbstbestimmung abgeschafft werden“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Münster. Im Eiltempo beschneide Spahn alle Sicherheitsansprüche, die in den vergangenen 15 Jahren zum Projekt „elektronische Gesundheitskarte“ (eGK) verkündet wurden.

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Pressemitteilung vom 23.05.2019

Deutscher Ärztetag: Freie Ärzteschaft erwartet klare Signale für Freiberuflichkeit und gegen Planwirtschaft

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) massiv in die ärztliche Tätigkeit eingegriffen. Mit einem „Digitale Versorgung Gesetz“ (DVG) will er nun nachlegen. „Offenbar soll die wohnortnahe medizinische Versorgung durch die Arztpraxen zügig einem planwirtschaftlichen Gesundheitswesen weichen“, sagte Wieland Dietrich, der Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Essen. „Der Deutsche Ärztetag kommende Woche in Münster ist aufgerufen, ein deutliches Signal gegen Planwirtschaft zu setzen, die letztlich Medizinkonzernen weiter den Weg ebnet. Außerdem muss vom Ärztetag ein starkes Signal gegen weitere Bürokratisierung und Überregulierung des Arztberufes ausgehen.“

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Pressemitteilung vom 21.05.2019

Unsichere Anschlüsse an Telematik-Infrastruktur: Spahn und KBV gefährden Patientenrechte und lassen Ärzte im Stich

Seit Wochen ist bekannt, dass es bei der Installation der Telematik-Infrastruktur (TI) in den Arztpraxen teilweise zu schweren Sicherheitsmängeln kommt. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert scharf die Untätigkeit von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). „Weder Herr Spahn noch die KBV lassen erkennen, dass eine Aufklärung und Lösung der Sicherheitsprobleme stattfindet“, sagte der FÄ-Vorsitzende Wieland Dietrich am Dienstag in Essen. „Falls der Minister und die KBV nicht endlich Verantwortung zeigen und aufgrund der Risikolage die TI aussetzen sowie die Sanktionen gegen Ärzte streichen, wird es zahlreiche Klagen geben.“

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Pressemitteilung vom 02.05.2019

Freie Ärzteschaft fordert ein Moratorium für die Telematikinfrastruktur

Angesichts der bekanntgewordenen, zum Teil erheblichen Sicherheitslücken bei der Anbindung der Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) fordert die Freie Ärzteschaft (FÄ) ein sofortiges Moratorium für die weitere Einführung der TI. „Es gibt eine Menge offene Fragen, die dringend zu klären sind. Jetzt mit der Online-Anbindung der Arztpraxen fortzufahren, ist unverantwortlich“, sagte Wieland Dietrich, der Bundesvorsitzende der FÄ, am Donnerstag in Essen. Es gehe um die Sicherheit der medizinischen Daten von Millionen Bundesbürgern sowie um die Rechtssicherheit von Ärzten hinsichtlich ihrer Schweigepflicht.

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Offener Brief

Sicherheitsmängel beim Anschluss an die Telematikinfrastruktur: Freie Ärztschaft erwartet Antworten von der KBV

Beim Anschluss von Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren an die Telematikinfrastruktur ist es Berichten zufolge in vielen Fällen zu erheblichen Fehlern gekommen, die den Datenschutz und die Schweigepflicht der Ärzte gefährden. Wer trägt dafür die Verantwortung, wer haftet wofür und wie lässt sich Datensicherheit herstellen? Die Freie Ärzteschaft hat in einem offenen Brief die Kassenärztliche Bundesvereinigung um Antworten gebeten.

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Pressemitteilung vom 23.04.2019

Freie Ärzteschaft warnt: Schwere Sicherheitsmängel beim Anschluss an die Telematikinfrastruktur gefährden Praxisnetze und Patientendaten

Der Anschluss der Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) verursacht offenbar gravierende Sicherheitsprobleme in vielen Praxisnetzwerken. Das hatte kürzlich der IT-Experte Jens Ernst in den Medien berichtet. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) empfiehlt den Praxisärzten daher, sich unbedingt abzusichern: Die IT-Firma, die die benötigten Geräte wie den Konnektor in der Praxis installiert hat, müsse ihnen schriftlich bestätigen, dass dabei höchste Sicherheitsstandards erfüllt und alle Datenschutzmaßnahmen genau umgesetzt wurden.

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Pressemitteilung vom 20.03.2019

Viele Ärzte und Psychotherapeuten lehnen Anschluss an Telematik-Infrastruktur weiterhin ab

Laut E-Health-Gesetz sollen sich alle Arzt- und Psychotherapiepraxen bis zum 30. Juni 2019 an die Telematik-Infrastruktur (TI) anschließen. Doch die Ablehnung bei den Ärzten und Psychotherapeuten ist weiterhin groß. Das teilte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Mittwoch mit. „Viele Kolleginnen und Kollegen lassen sich nicht anschließen und nehmen den angekündigten Honorarabzug von 1 Prozent in Kauf“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich in Essen. Diese Haltung werde von zahlreichen Verbänden der Ärzte und der Psychologischen Psychotherapeuten unterstützt.

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Veranstaltung

Kongress Freier Ärzte am 22. Juni 2019 in Berlin

Auch in diesem Jahr erwarten Sie beim Kongress Freier Ärzte am 22. Juni in Berlin renommierte Referenten wie Prof. Gerd Antes, ehemaliger Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums, IT-Sicherheitsfachmann Martin Tschirsich, der Biologe und Kultursoziologe Prof. Werner Vogd sowie Verfassungsrechtler Prof. Helge Sodan. Welche Themen werden sie diskutieren?

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Pressemitteilung vom 13.02.2019

Ärzte machen am 6. März erneut gegen Spahns Gesetz mobil: „Mehr Zeit für Patienten statt mehr Bürokratie“

Deutschlands Ärzte warnen erneut vor den Auswirkungen des von Gesundheitsminister Jens Spahn geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG). Am 6. März 2019 findet bundesweit der nächste Aktions- und Informationstag für Ärzte und Patienten statt. Die Freie Ärzteschaft ruft Ärztinnen und Ärzte dazu auf, diesen Tag zu unterstützen, regionale und lokale Treffen zu organisieren und in den Praxen über die Auswirkungen des Gesetzes zu informieren. Bereits geplant sind Veranstaltungen beispielsweise in Hannover und Essen.

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Ärzteprotest

Protest gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz geht am 6. März weiter

Die Freie Ärzteschaft ruft Ärztinnen und Ärzte dazu auf, diesen Aktions- und Informationstag zu unterstützen, regionale und lokale Treffen zu organisieren und in den Praxen über die Auswirkungen des Gesetzes zu informieren. Wir stellen Informationsmaterial zum Download bereit.

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Pressemitteilung vom 01.02.2018

Wucht des Ärzteprotests überrascht Spahn – Ärzte wollen weniger Bürokratie für mehr Arztzeit

Die Proteste der Ärzte gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) am vergangenen Mittwoch haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erreicht. Die „Wucht der Wut“ habe ihn allerdings überrascht, sagte Spahn am Donnerstag der „Rheinischen Post“. Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, betonte am Freitag in Essen erneut: „Wir lehnen das TSVG entschieden ab, weil es massiv in die Tätigkeit der niedergelassenen Ärzte eingreift, den Ärztemangel verschärft und die Patientenversorgung verschlechtert. Das ist nicht im Sinne der Ärzte und Patienten.“

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Pressemitteilung vom 28.01.2019

Ärzteprotest gegen Spahns Gesundheitspolitik erfolgreich – weitere Aktionen geplant

In Hamburg haben mehr als 300 Ärzte und Psychotherapeuten die Veranstaltung besucht.

Hamburg, Hannover, Düsseldorf und viele andere Städte – am vergangenen Mittwoch haben sich bundesweit mehr als tausend Ärzte und Psychotherapeuten versammelt, um ihren Unmut gegen das geplante Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zu bekunden. Viele Praxen blieben an dem Tag teilweise geschlossen. „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mit dem Gesetz massiv in unsere ärztliche Tätigkeit eingreifen. Das lassen wir uns nicht gefallen“, sagte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ) am Montag in Essen. Eine Fortsetzung der Aktionen sei geplant.

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Protesttag

Info-Veranstaltungen am 23. Januar 2019 zum Terminservice- und Versorgungsgesetz

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gefährliche Eingriffe in die ambulante Medizin. Ärzte und Psychotherapeuten werden dagegen am 23. Januar 2019 bundesweit protestieren.

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Pressemitteilung vom 07.01.2019

Nach Datenklau bei Politikern: Freie Ärzteschaft fordert Schutz von Gesundheitsdaten und Stopp der Online-Anbindung von Arztpraxen

Hacker haben massenhaft Dokumente und persönliche Daten von Hunderten deutschen Politikern und Prominenten im Internet veröffentlicht. Die Bundesregierung verspricht Aufklärung. Das reicht nicht, betont die Freie Ärzteschaft (FÄ) und verweist auf die Bedrohung von Gesundheitsdaten von Millionen Bundesbürgern. „Wir fordern ein generelles Umdenken beim Umgang mit so hochsensiblen Daten wie medizinischen Daten. Sie dürfen weder zentral gespeichert noch per Handy-App verwaltet werden“, sagte FÄ-Bundesvorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen. „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist aufgefordert, den digitalen Datenwahn im Gesundheitswesen sofort zu stoppen und sich um den Schutz medizinischer Daten zu kümmern.“

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Medienbericht

FÄ-Vize Lüder überzeugt Hamburger Ärzte von Protest gegen das TSVG

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

Die Ärzte in Hamburg werden das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) nicht unkommentiert in Kraft treten lassen. Davon hat FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder die Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg überzeugt, wie die Ärzte Zeitung online berichtet. „Tiefe Eingriffe in die Praxiskosten, hohe Überwachungs- und Kontrollkosten für die KVen“, so zitiert die Zeitung Lüder, seien die Folgen des Gesetzes von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Die KV-Vertreter votierten auf der jüngsten Vertreterversammlung einstimmig für öffentliche Info-Veranstaltungen am 23. Januar.

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Pressemitteilung vom 18.12.2018

Freie Ärzteschaft unterstützt bundesweiten Protesttag am 23. Januar 2019 gegen Spahns falsche Rezepte

Foto: fotomek/fotolia.com

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) gefährliche Eingriffe in die ambulante Medizin. Die Praxisärzte warnen vor den Auswirkungen und werden ihre Kritik am 23. Januar 2019 mit einem bundesweiten Protesttag zum Ausdruck bringen. Initiiert haben diesen Protesttag Ärzteverbände in Niedersachsen. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) ruft Ärztinnen und Ärzte dazu auf, diesen Protesttag zu unterstützen, sich bei regionalen und lokalen Treffen zu informieren und über die Auswirkungen des Gesetzes zu diskutieren. „Wir sagen Nein zu falschen Rezepten in der Gesundheitspolitik“, unterstrich FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Dienstag in Essen. „Das Gesetz schädigt die ambulante Medizin in Deutschland.“

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Pressemitteilung vom 04.12.2018

Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz schadet der Medizinqualität

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Gesundheitsminister Jens Spahn darf im Bundestag nicht verabschiedet werden. Das machte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am vergangenen Samstag auf ihrer Mitgliederversammlung mit zwei Resolutionen sehr deutlich. „Wir lehnen das TSVG entschieden ab und fordern die Bundestagsabgeordneten auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

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Protest

Resolutionen der Mitgliederversammlung gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz

Die Mitgliederversammmlung der Freien Ärzteschaft (FÄ) am 30. November 2018 in Düsseldorf hat zwei Resolutionen gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) einstimmig verabschiedet. Zum einen werden die Bundestagsabgeordneten aufgefordert, den Gesetzentwurf zum TSVG zurückzuweisen. Zum anderen stellt die FÄ fest, dass das TSVG die Qualität in der Medizin zerstört, und betont, den Widerstand gegen die Abschaffung der Freiberuflichkeit und Schweigepflicht weiter zu fördern.

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Beratung

Freie Ärzteschaft in Nordrhein berät junge Ärzte

Am 27. Oktober 2018 kamen viele junge Ärztinnen und Ärzte nach Düsseldorf zum Beratungstag der Ärztekammer Nordrhein. Auch die Freie Ärzteschaft (FÄ) war mit einem Informationsstand vertreten. FÄ-Bundesvorsitzender Wieland Dietrich, der Vorstand des Landesverbandes Nordrhein Christa Bartels, Gerd Büscher und Wolfgang Bartels sowie das aktive Vereinsmitglied Michael Fiebig beantworteten viele Fragen, hörten zu und gaben Auskunft über die Aktivitäten der FÄ, nicht nur in Kammer und Kassenärztlicher Vereinigung (KV).

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Pressemitteilung vom 26.11.2018

Terminvergabe in der Praxis gehört zur ärztlichen Freiberuflichkeit

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert deutlich die geplante Ausweitung einer zentralen Vergabe von Arztterminen mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). „Die Terminvergabe in der eigenen Praxis ist zum einen wesentliches Element ärztlicher Freiberuflichkeit“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen. „Zum anderen sichert sie eine hochwertige und effektive Patientenbehandlung nach Dringlichkeit und Behandlungsanlass.“

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Pressemitteilung vom 22.11.2018

Ärzte fordern Bundestagsabgeordnete auf: Entwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz zurückweisen

Fast 250 niedersächsische Fachärzte, Hausärzte und psychologische Psychotherapeuten kamen am Mittwoch in Hannover zusammen, um sich kritisch mit dem Entwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu beschäftigen. In ihrer Abschlusserklärung warnen sie vor den absehbaren Schäden für die Behandlung der Patienten und fordern die Bundestagsabgeordneten auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) unterstützt die Aktion eines breiten Bündnisses der niedergelassenen Ärzte in Niedersachsen. „Wir rechnen mit weiteren bundesweiten Veranstaltungen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen.

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Medienbericht

Wer braucht die zentrale Patientendatei?

FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder

„Die Gesundheitskarte wird seit Jahren angepriesen als Beitrag zu mehr Service, mehr Transparenz, zu Kostensenkung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung“, heißt es in einem ausführlichen Bericht des Online-Magazins „Telepolis“. Doch bis heute seien lediglich einige Grunddaten auf der Karte gespeichert. In Arbeit sei stattdessen die elektronische Patientenakte und letztlich die zentrale Speicherung aller Patientendaten. „Aus Sicht der Ärzte gefährdet eine Totalvernetzung im Gesundheitswesen die Sicherheit der Patienten und ihrer Daten“, betont FÄ-Vize Dr. Silke Lüder in dem Artikel.

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Telematik-Infrastruktur

Muss ich jetzt doch den Konnektor installieren lassen und meine Praxis an die TI anbinden?

So oder ähnlich lauten die Fragen, die sich verunsicherte Kassenärzte stellen, angesichts des zunehmenden Drucks, der von Politik, IT-Industrie und zuletzt auch den Kassenärztlichen Vereinigungen aufgebaut wird. Da lohnt es sich, einmal nüchtern die Fakten zu betrachten – zumal die Frist zur Anbindung an die Telematik-Infrastruktur (TI) erneut verschoben wurde auf nun Ende Juni 2019 und die Bestellfrist auf Ende März 2019.

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Meinung

Elektronische Patientenakte: Die sensibelsten Daten gehören nicht aufs Handy

Millionen von Versicherten können bald mit Angeboten wie „Vivy“ eine elektronische Patientenakte bei ihrer Krankenkasse führen. Das klingt modern, birgt aber beachtliche Risiken für die Versorgung. Ein Gastbeitrag von FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder in der Zeitschrift „MMW – Fortschritte in der Medizin“.

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Ärztekammer-Wahl Hamburg

Freie Ärzteschaft erfolgreich für die freiberuflichen Praxen

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

Bei der Ärztekammer-Wahl in Hamburg konnte die Freie Ärzteschaft (FÄ) viele Stimmen für sich gewinnen. Im Vergleich zur Wahl 2014 bekommt die Freie Ärzteschaft einen Sitz mehr und hat nun vier Sitze in der Delegiertenversammlung der Hansestadt. „Das ist ein erfreuliches Ergebnis“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft und Delegierte der Kammer. „Immer mehr Kolleginnen und Kollegen unterstützen unsere Ziele.“

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TV-Beitrag

Bayerischer Rundfunk: Praxisärzte klagen über elektronische Gesundheitskarte

Die Anbindung der Arztpraxen an die Telematik-Infrastruktur (TI) läuft sehr schleppend. Selbst die KBV geht davon aus, dass bislang von 150.000 Praxen erst maximal 20 Prozent angeschlossen sind. Kein Wunder, wenn man sich in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks ansieht, mit welchen Problemen Praxen täglich kämpfen, die sich an die TI angeschlossen haben. Klar ist auch, dass der Zeitpunkt des Zwangsanschlusses bei diesen Verhältnissen erneut verschoben werden wird. Abwarten ist also eine sinnvolle Alternative.

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Information

Zunehmend Hinweise auf Verschiebung der TI-Anbindung

Seit Monaten hört man von Spitzenpolitikern zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nur noch Nachrichten, die ihr Ende einläuten könnten. Viele Ärzte haben zudem jüngst in einer Forsa-Umfrage angegeben, dass sie sich nicht an die Telematik-Infrastruktur (TI) anschließen wollen. Und es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Termin für die Anbindung aller Arztpraxen an die TI weiter verschoben wird – laut E-Health-Gesetz sind Arztpraxen verpflichtet, sich bis zum 1. Januar 2019 an die TI anzuschließen.

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Pressemitteilung vom 30.08.2018

FÄ-Chef Dietrich: „Ärzte werden sich zunehmend aus der Kassenmedizin verabschieden“

FÄ-Chef Dietrich

Mit dem jüngsten Honorarergebnis und dem geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) werden sich niedergelassene Ärzte verstärkt aus der Kassenmedizin zurückziehen. Das prognostiziert die Freie Ärzteschaft (FÄ) angesichts der aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen. „Viele Ärzte werden Wege suchen und finden, um mit der weiter zu erwartenden deutlichen Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Vertragsärzte umzugehen, und dabei der Kassenmedizin auf verschiedene Weise den Rücken kehren“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen.

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Pressemitteilung vom 21.08.2018

Datenschützer, Patienten und Ärzte kritisieren Spahns Pläne zur elektronischen Patientenakte

In einer gemeinsamen Pressemitteilung kritisieren Verbände, die sich für den Datenschutz in der Medizin, die Wahrung der Patientenrechte und den Erhalt der ärztlichen Schweigepflicht einsetzen, die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, eine elektronische Patientenakte einzurichten. Auf diese soll den Plänen zufolge über das Internet zugegriffen werden können.

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Pressemitteilung vom 26.07.2018

Spahns neues Gesetz verschärft den Ärztemangel

Der aktuelle Entwurf eines Terminservice- und Versorgungsgesetzes von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht in die falsche Richtung. Zu dieser Einschätzung kommt die Freie Ärzteschaft (FÄ). „Diese Pläne dürften viele Ärzte davon abschrecken, weiter als Vertragsarzt zu arbeiten oder sich als Vertragsarzt in eigener Praxis neu niederzulassen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. Spahn versuche mit seinem Gesetz, eine Quadratur des Kreises zu vollziehen.

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Kongress Freier Ärzte 2018: Konzerne auf dem Vormarsch

Risiken von Industrialisierung und Kommerzialisierung der Medizin

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Was bedeuten Industrialisierung und Kommerzialisierung in der Medizin für unser Gesundheitswesen und die medizinische Behandlungsqualität? Das erläuterte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich ausführlich in seinem Vortrag beim Kongress Freier Ärzte im Juni in Berlin. Dabei gehe es nicht mehr nur um die Frage der Anstellung vormals selbständiger Ärzte in MVZ, die dann Kapitalgesellschaften gehören, oder um monetäre Fehlanreize.

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Kongress Freier Ärzte 2018: Industrialisierte Medizin im Datenrausch

KI, Watson & Co. – Wieviel IT-Hype verträgt unsere ärztliche Heilkunst?

Dr. Axel Brunngraber

Die ärztliche Heilkunst erscheint derzeit als ohnmächtiges Objekt von methodologischer Schematisierung und digitalisierender Fragmentierung. Im Folgenden wird einigen sozial- und zivilisationsgeschichtlichen Tendenzen zu Trivialisierung und Industrialisierung der bislang individuell ausgerichteten ärztlichen Behandlung nachgegangen. Der Vortrag von FÄ-Vize Dr. Axel Brunngraber auf dem Kongress Freier Ärzte 2018 in Berlin.

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Kongress Freier Ärzte 2018: Staatliche Eingriffe ins Gesundheitswesen

Quo vadis Gesundheitspolitik – Staatsmedizin oder digitaler Kapitalismus?

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder

„Die staatliche Regelungswut findet im Vordergrund statt“, betonte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder beim Kongress Freier Ärzte 2018. Im Hintergrund gebe es immer relevanter werdende Konzernstrukturen, die aus dem System mit dem Geld der gesetzlich Versicherten Renditen für international agierende Konzerne erwirtschaften. Alle Gesundheitsreformen hätten dazu geführt, dass die Schere zwischen der Finanzierung des ambulanten und des stationären Systems immer weiter auseinandergegangen ist.

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Pressemitteilung vom 05.07.2018

FÄ-Chef Dietrich: „Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten“

FÄ-Chef Dietrich

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert niedergelassene Ärzte und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) auf, jenseits der Budgetgrenzen keine Leistungen mehr zu erbringen, die nicht bezahlt werden. Und das ab sofort. „Es reicht“, sagte Wieland Dietrich, der Bundesvorsitzende der FÄ, am Donnerstag in Essen. „Wir sind es leid, uns als einzige Berufsgruppe in Deutschland mit jahrelanger Budgetierung abfertigen zu lassen.“

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Kommentar

Endlose Wartezeiten …

Patienten beklagen, dass sie zu lange auf Facharzttermine warten müssen. Doch der Umgang mit dem Thema lässt Ärztinnen und Ärzte manchmal ratlos zurück. Ein Kommentar von FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder im Hamburger Ärzteblatt.

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Pressemitteilung vom 27.06.2018

Freie Ärzteschaft Nordrhein: Weg mit den Budgets

Der Landesverband Nordrhein der Freien Ärzteschaft (FÄ) fordert Politik und gesetzliche Krankenkassen auf, sämtliche Budgets für niedergelassene Ärzte aufzuheben. „Alle von uns Ärzten notwendigen erbrachten Leistungen müssen ohne Kürzung bezahlt werden“, sagte die Landesvorsitzende und Ärztliche Psychotherapeutin und Fachärztin für Nervenheilkunde, Christa Bartels, am Mittwoch in Düren. Zudem seien die Honorare auf ein betriebswirtschaftlich ausreichendes Niveau anzuheben.

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Pressemitteilung vom 26.06.2018

Regierung und Kassen geben Ziele der elektronischen Gesundheitskarte auf

Seit Monaten hört man von Spitzenpolitikern zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nur noch Nachrichten, die ihr Ende einläuten könnten. „Wurde das Projekt einst als Leuchtturmprojekt des Gesundheitswesens bezeichnet, so stellt man heute fest, dass daran nichts leuchtet und Milliarden Euro Versichertengelder in den Sand gesetzt wurden“, sagte Dr. Silke Lüder, Vizevorsitzende der Freien Ärzteschaft, am Dienstag in Hamburg.

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Pressemitteilung vom 18.06.2018

Kongress Freier Ärzte: Industrialisierung gefährdet Medizinqualität in Deutschland

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) zieht ein positives Fazit ihres diesjährigen Bundeskongresses, der am Samstag in Berlin stattgefunden hat. In drei Sessions ist über verschiedene Aspekte der aktuellen Gesundheitspolitik diskutiert worden, etwa über Industrialisierung und Kommerzialisierung in der Medizin sowie Therapiefreiheit und Datenschutz im Zeitalter der Digitalisierung.

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121. Deutscher Ärztetag

Ärztetag stoppt eGK – FÄ bewirkt wichtige Beschlüsse

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Auf dem Deutschen Ärztetag im Mai in Erfurt haben die Delegierten über die Telematikinfrastruktur, die GOÄ, die Fernbehandlung und viele andere für niedergelassene Ärzte relevante Themen diskutiert und entschieden. Dabei hat die Freie Ärzteschaft (FÄ) mit ihren Anträgen und Redebeiträgen die Delegierten von vielen ihrer Positionen überzeugt und für wichtige Beschlüsse gesorgt.

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Pressemitteilung vom 11.05.2018

eGK vor dem Aus: Ärztetag beschließt Stopp der Online-Anbindung von Arztpraxen

FÄ-Chef Wieland Dietrich

Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Medienberichten zufolge offenbar darüber einig sind, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) „nicht zukunftsfähig“ ist, hat auch der Deutsche Ärztetag in Erfurt dem Projekt am Donnerstag eine Absage erteilt. Auf Initiative der Freien Ärzteschaft (FÄ) hat das Ärzteparlament die Politik aufgefordert, die Anbindung der Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) an die Telematikinfrastruktur (TI) zu Ende 2018 auszusetzen. Zudem sei die Androhung von Honorarabzügen bei Nichtanbindung zurückzuziehen. „Die technischen und organisatorischen Mängel sowie offene Datenschutzfragen sprechen eindeutig gegen eine Fortsetzung des Projekts“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.

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Pressemitteilung vom 11.05.2018

Kein Freifahrtschein für Fernbehandlung

Der Deutsche Ärztetag in Erfurt hat den Weg für Fernbehandlungen zwar freigemacht. Einen Freifahrtschein für jedwede Anbieter und Art der Fernbehandlung haben die Ärzte jedoch nicht ausgestellt: Fernbehandlung soll in den Händen der Ärzte bleiben und im Rahmen der bisherigen Versorgungsstrukturen angeboten werden können. Die Freie Ärzteschaft begrüßt diese Klarstellung: „Fernbehandlung soll nicht die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens durch kapitalorientierte Gesellschaften verstärken und beispielsweise in Callcentern stattfinden“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ) am Freitag in Erfurt. „Im Sinne der medizinischen Qualität ist das eine wichtige Einschränkung der Fernbehandlung, die der Patientensicherheit dient. Die Fernbehandlung wird in anderen Ländern als Sparmaßnahme eingesetzt – das wollen die Ärzte in Deutschland nicht.“

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Pressemitteilung vom 03.05.2018

Das E-Health-Projekt steckt in der Sackgasse

Nach 16 Jahren Planung und mehrfacher Terminverschiebung müssen sich bis Ende 2018 alle Arztpraxen in Deutschland an die Telematik-Infrastruktur anschließen, um mittels elektronischer Gesundheitskarte (eGK) das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) durchzuführen. Die Berichte aus den Praxen sind teilweise niederschmetternd: Regelmäßige Systemabstürze, Arbeitsbehinderung am Anmeldetresen und nicht funktionierende Versichertenkarten belasten den Praxisbetrieb. Patienten und Ärzte sind frustriert. „Das war vorhersehbar“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), am Donnerstag in Essen.

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FÄ-Chef Dietrich zum Ärztetag

„Wichtig sind klare Signale für eine Erhöhung der bestehenden GOÄ“

FÄ-Vorsitzender Dietrich (Foto: M. Wigger)

Mit welchen Entwicklungen sollten sich die Delegierten des nächsten Deutschen Ärztetages beschäftigen? Ist die GOÄ noch ein Thema? Was ist vom Ende des Fernbehandlungsverbotes zu halten? Der änd sprach mit dem Vorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ), Wieland Dietrich, über diese Themen.

 

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