Das sind wir

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) vertritt den Arztberuf als freien Beruf und steht für eine emphatische, engagierte Ausübung der ärztlichen Heilkunde. Wir setzen uns für eine sichere und zukunftsorientierte Medizin ein und treten der rationierten Staatsmedizin und Bürokratisierung entgegen.

Unsere Ziele:

  • Unabhängige und sichere Medizin mit Patient und Arzt im Mittelpunkt
  • Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht
  • Erhaltung und Ausbau einer zeitgemäßen ambulanten Medizin in freier Praxis
  • Solidarität aller Arztgruppen untereinander
  • Menschliche Arbeitsverhältnisse und eine angemessene Bezahlung in den Medizinberufen

Dabei bleiben wir realistisch und seriös: Wir versprechen keine großen Umwälzungen und auch keine Lösungen für alle Ärzte. Vielmehr bieten wir eine Plattform, auf der sich Ärzte austauschen und die Interessen der Basis artikulieren können. Die etwa 2.000 Mitglieder – niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie Ärztenetze – können ihre Ideen und Meinungen direkt in die Arbeit des Verbands einbringen. Wir leuchten in die verwinkelten Ecken der Gesundheitspolitik, analysieren tabulos aktuelle Entwicklungen, klären auf, haken nach – und lassen nicht locker. Mit Veranstaltungen, Aktionen und Informationskampagnen erzielen wir kleine Erfolge. Und das geht besser ohne die eingefahrenen Wege und verkrusteten Strukturen, wie sie die Standesorganisationen pflegen. In der Freien Ärzteschaft agieren Ärzte, die die Praxis täglich erleben.

Mehr als zehn Jahre politische Arbeit

Berufspolitisch engagierte und interessierte Ärzte gründeten 2004 die Freie Ärzteschaft e. V. Der Verein beteiligte sich wesentlich an der Organisation und Realisierung der großen Ärzte-Demonstrationen von 2005 bis 2007 in Berlin mit bis zu 45.000 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Es folgten „Ärztetage der Basis“ und die Mitwirkung an den bundesweiten Initiativen zum Ausstieg aus dem Vertragsarztwesen.

Angriffe auf die Freiberuflichkeit, Änderungen in der Gebührenordnung und das Telematik-Projekt mit der elektronischen Gesundheitskarte bieten seit jeher dem Verband und seinen aktiven Mitgliedern vielfache Aufgaben und Herausforderungen. Dabei werden sie von einem stetig anwachsenden Mitgliederstamm ideell und durch ein verlässliches Beitragsaufkommen unterstützt.

Die Freie Ärzteschaft stellt von Beginn an den hauptamtlichen Funktionsträgern in den Körperschaften ihre im Arztberuf tätigen Kollegen gegenüber, die das ganze Spektrum eines nichtnormierten Arztseins wahrnehmen. Der Körperschaften hat sich der Verband nur insofern angenommen, als dass FÄ-Mitglieder durch Wahlen mandatiert bis in die parlamentarischen Spitzen von Kassenärztlichen Vereinigungen sowie Ärztekammern und damit Ärztetagen vertreten sind. Das bietet unseren Delegierten auch dort die Möglichkeiten der Information und kritischen Artikulation zentraler ärztlicher Interessen. Allerdings schwindet der politische Spielraum der sogenannten Selbstverwaltung zusehends – das motiviert zur Entwicklung alternativer Organisationsformen ärztlicher Berufsausübung.