Pressemitteilung vom 08. Juni 2026
Freie Ärzteschaft: Medizin nicht kaputtsparen! Stoppt das Spargesetz im Bundestag!
Trotz der massiven Kritik derer, die in Deutschland Medizin machen, wollen Ministerin Warken und die Bundesregierung ihr Gesundheits-Spargesetz Ende Juni in erster Lesung durch den Bundestag bringen. „Mit Ignoranz wird im Gesundheitswesen am falschen Ende gespart und rationiert, und letztlich werden die Sozialausgaben nicht gesenkt – aber der ambulanten medizinischen Versorgung wird massiver Schaden zugefügt“, kritisiert Dr. Silke Lüder, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V. heute in Hamburg.
Pressemitteilung vom 19. Mai 2026
Freie Ärzteschaft: „Kassen-App statt Arzt“ ist keine Lösung für die Medizin der Zukunft!
Der neue Referentenentwurf für das „Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG)“ war beim 130. Deutschen Ärztetag in Hannover ein zentraler Schwerpunkt. Bereits in der Eröffnungsveranstaltung wurde der neue Gesetzentwurf als „völlig übergriffig“ bezeichnet. In zahlreichen Beschlüssen fiel dann die Antwort der Ärzteschaft deutlich aus: Digitalisierung ja, aber nicht auf Kosten von Patientenrechten, ärztlicher Unabhängigkeit und dem Zugang zur Versorgung. „Das neue Digitalgesetz aus dem Ministerium von Frau Warken entpuppt sich als ein digitales Steuerungs-Tool im reinen Interesse der gesetzlichen Krankenkassen. Ziel ist eine grundlegende Transformation des Systems in Deutschland in die falsche Richtung“, kritisiert Dr. Silke Lüder, Allgemeinärztin und stellvertretende Vorsitzende der Freien Ärzteschaft heute in Hamburg. „Hier findet eine Entmündigung von Patienten und Ärzten statt“, so Lüder.
Pressemitteilung vom 18. Mai 2026
Freie Ärzteschaft Nordrhein: Nicht kostendeckende Behandlungen können von Ärztinnen und Ärzten immer weniger erbracht werden
„Infolge des geplanten Spargesetzes in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zu erwarten, dass ärztliche Leistungen, die bisher gerade noch kostendeckend waren, künftig unterhalb der betriebswirtschaftlichen Kostendeckung vergütet werden“, erklärt Wolfgang Bartels, Orthopäde und Mitglied des Vorstands der Freien Ärzteschaft Nordrhein. Bartels weiter: „Es liegt auf der Hand, dass medizinische Einrichtungen, wie die Praxen von selbständigen Ärztinnen und Ärzten, solche unterfinanzierten Leistungen auf Dauer nicht mehr umfassend weiter erbringen können, denn dies würde am Ende zur Insolvenz der ärztlich geführten Einrichtung führen.“
Pressemitteilung vom 08. Mai 2026
Medizin-Spargesetze – wie positioniert sich der Ärztetag für den Erhalt guter, humaner Medizin?
„Die laufende Gesundheits-Spargesetzgebung dürfte eine wesentliche Rolle bei den Beratungen auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag spielen, der am 12. Mai in Hannover beginnt“, erklärt der Vorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V., Wieland Dietrich.
Pressemitteilung vom 04. Mai 2026
App statt Arzt – Systemänderung zu Lasten der gesetzlich Versicherten geplant
Die Digitalstrategie aus dem Hause Warken zeigt in der Umsetzung des Referentenentwurfs zum neuen „Gesetz für Daten und digitale Innovation (GeDIG)“ das Ziel einer grundlegenden Veränderung des Gesundheitswesens, das vor allem gesetzlich Versicherte betrifft.
Pressemitteilung vom 16. April 2026
Freie Ärzteschaft: Warken spart am falschen Ende – Patienten sind die Leidtragenden
„Der Ärztemangel und zunehmende Wartezeiten auf Arzttermine sind ein bundesweites Problem – doch ungeachtet dessen plant Gesundheitsministerin Warken harte Einschnitte in der ambulanten Medizin“, kritisiert Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V. (FÄ). „Wenn dies von politischer Seite so umgesetzt wird, nehmen Wartezeiten und bereits mittelfristig auch der Ärzte- und Praxis-Mangel unweigerlich zu. Auch werden viele Ärztinnen und Ärzte ihre Tätigkeitszeiten für die Kassen wieder auf 20 Stunden pro Woche reduzieren, und stattdessen mehr privatärztliche Tätigkeit anbieten. Diese Folgen werden aber weder von Politik noch von den Krankenkassen ansatzweise offen kommuniziert“.
Pressemitteilung vom 31. März 2026
Die Sparkommission der Regierung legt die Axt an gute ambulante Medizin in Deutschland
Der erste Aufschlag der Regierungskommission für Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zeigt, dass die Beteiligten, wie schon von der Zusammensetzung der Kommission her zu befürchten war, an der falschen Stelle sparen wollen.
Pressemitteilung vom 12. Februar 2026
Freie Ärzteschaft: Olympiade der Sparvorschläge wird die Medizin in Deutschland nicht retten
Das drohende Defizit der gesetzlichen Krankenkassen ruft in Deutschland seit Monaten einen Überbietungswettbewerb an Sparideen zu Lasten von Praxen und Kassenmitgliedern auf den Plan. Primärarztsystem, Steuerung durch Kassenmitarbeiter, Behandlung durch Schwester Agnes, Streichen von Zahnbehandlungen, Ausräubern der Arztbudgets, Einkassieren von jahrelangen Versprechungen für Hausarzt- und Kinderarztpraxen, Eintrittsgelder für die Praxen, alberne Wartezeit-Garantien für Facharztbesuche, Abschaffung von Leistungen für Ältere, und zuletzt der zweifelhafte Vorschlag, Sparern die Kapitalerträge auch noch mit Kassenbeiträgen zu belegen.
Pressemitteilung vom 16. Januar 2026
Freie Ärzteschaft, Landesverband Nordrhein: Wollen die Betriebskrankenkassen Barfußmedizin für ihre Mitglieder?
Der Landesverband Nordrhein übt scharfe Kritik an jüngsten Äußerungen der Vorsitzenden des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK), Anne-Kathrin Klemm.
Pressemitteilung vom 12. Januar 2026
Freie Ärzteschaft: Patienten müssen sich auf längere Wartezeiten und mehr Eigenleistungen einstellen
Essen – „Der Ärztemangel und zunehmende Wartezeiten auf Arzttermine sind inzwischen ein bundesweites Problem – doch ungeachtet dessen forcieren die gesetzlichen Krankenkassen ihre Sparpolitik im ambulanten Bereich kaltschnäuzig“, kritisiert Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V. (FÄ). „Und dass, obwohl jeder Kenner des deutschen Gesundheitswesens weiß, dass dann noch mehr ambulant mögliche Behandlungen in die Kliniken wandern – was zu exorbitant höheren Kosten führt. Und: Welcher Patient möchte ins Krankenhaus, wenn es sich vermeiden lässt?“ Der Hautarzt aus Essen prognostiziert, dass die Wartezeiten in den Arztpraxen weiter zunehmen, und auch Eigenleistungen erheblich aufwachsen, um moderne zeitgemäße Medizin in den Praxen noch anbieten zu können.


