Pressemitteilung vom 12. Januar 2026
Freie Ärzteschaft: Patienten müssen sich auf längere Wartezeiten und mehr Eigenleistungen einstellen
Essen – „Der Ärztemangel und zunehmende Wartezeiten auf Arzttermine sind inzwischen ein bundesweites Problem – doch ungeachtet dessen forcieren die gesetzlichen Krankenkassen ihre Sparpolitik im ambulanten Bereich kaltschnäuzig“, kritisiert Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V. (FÄ). „Und dass, obwohl jeder Kenner des deutschen Gesundheitswesens weiß, dass dann noch mehr ambulant mögliche Behandlungen in die Kliniken wandern – was zu exorbitant höheren Kosten führt. Und: Welcher Patient möchte ins Krankenhaus, wenn es sich vermeiden lässt?“ Der Hautarzt aus Essen prognostiziert, dass die Wartezeiten in den Arztpraxen weiter zunehmen, und auch Eigenleistungen erheblich aufwachsen, um moderne zeitgemäße Medizin in den Praxen noch anbieten zu können.
„Digitalisierung ja – aber nicht so“
Kelber zerlegt die ePA-Pläne des Bundes – „Digitalisierung ja – aber nicht so“
Ein Bericht des © änd Ärztenachrichtendienst Verlags-AG
Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Ulrich Kelber hat auf einer Veranstaltung der „Freien Ärzteschaft“ (FÄ) am Samstag in Düsseldorf umfassende Kritik an den Digitalisierungsprojekten im Gesundheitswesen geübt. Seine Botschaft an Ärztinnen und Ärzte: Die Digitalisierung sei unverzichtbar, werde aber politisch und technisch so mangelhaft umgesetzt, dass Vertrauen verspielt, Versorgung erschwert und Risiken unnötig vergrößert würden.
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Öffentliche Veranstaltung am 06.12.2025 in Düsseldorf
Spardruck, Patienten – Steuerung, „Primärarztsystem“, ePA und KI – wo bleiben Ärzte und Patienten im Herbst der Reformen?
Pressemitteilung vom 23. Oktober 2025
ePA – Krankheitsdaten der Bürger zur internationalen Verfügung?
Trotz aller gegenteiligen Bekundungen sind die Krankheitsdaten in der elektronischen Patientenakte (ePA) offensichtlich nicht so sicher, wie behauptet wird. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag geht hervor, dass die Patientenakte für die Speicherung besonders sensibler Daten völlig ungeeignet ist.
Schöne neue Versorgungswelt
Schöne neue Versorgungswelt
Ein Bericht aus Hamburg von Dr. Silke Lüder
Verzweifelte Patienten vor verschlossenen Praxistüren? Kann das sein? Was das Miamedes-Drama mit den Gesundheitsreformen der vergangenen Jahrzehnte zu tun hat.
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Pressemitteilung vom 29. September 2025
Bündnis Widerspruch gegen die Elektronische Patientenakte (ePA): Verpflichtende Einführung ab 1.10.2025 – Top oder Flop?
Die Kritik an der staatlich eingeführten „ePA für alle“ reißt nicht ab. Die Freie Ärzteschaft ist Teil eines kritischen Bündnisses gegen die zentrale elektronische Patientenakte (ePA). Anlässlich der für Ärzte und Apotheker verpflichtenden Einführung zum 1.10.2025 veröffentlichen wir hier im Folgenden eine neue Pressemitteilung des „Bündnisses Widerspruch gegen die ePA“, bestehend aus Versicherten, Ärztinnen- und Ärzten, Psychotherapeuten, Datenschützern und Bürgerrechtsorganisationen.
Pressemitteilung vom 12. Juni 2025
Freie Ärzteschaft: Ein verpflichtendes „Primärarztsystem“ ist eine Illusion, keine Problemlösung!
Die Freie Ärzteschaft (FA) kritisiert die Pläne der Gesundheitspolitik zur Einführung eines Primararztsystems als in die falsche Richtung weisend. „Nach Jahrzehnten der Unterfinanzierung der ambulanten Medizin in Deutschland versucht man jetzt, mit einem ungeeigneten Konzept die fortschreitende Misere des Gesundheitswesens abzuwenden“, kritisiert Wieland Dietrich, Vorsitzender des Verbandes in Essen.
Pressemitteilung vom 17. April 2025
Freie Ärzteschaft: Bundesweiter Roll-Out der zentralen Patientenakte ist
verantwortungslos!
Im allerletzten Moment hat Noch-Gesundheitsminister Lauterbach der Betreibergesellschaft Gematik Anweisung erteilt, den bundesweiten Roll-Out der elektronischen Patientenakte ab Ende April zu starten.
Pressemitteilung vom 15. April 2025
Landesverband Nordrhein der Freien Ärzteschaft: Besser die bisherige GOÄ – als eine schlechtere neue Gebührenordnung!
Der Landesverband Nordrhein der Freien Ärzteschaft e.V. (FÄ) äußert deutliche Kritik am bisher vorgelegten Entwurf der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄneu). Insbesondere wird bemängelt, dass der Entwurf bei Inkrafttreten für die Ärzteschaft konzeptionell keine relevante Honorarerhöhung beinhaltet – und dies nach einer Inflation von 67% seit der fast 30 Jahre zurückliegenden letzten Reform der GOÄ im Jahre 1996.
Pressemitteilung vom 06. Februar 2025
Freie Ärzteschaft: Krankheitsdaten sind keine Ware!
Schon vor dem bundesweiten Roll-out der „elektronischen Patientenakte für alle“ (ePA) werden die Krankheitsdaten von 74 Millionen gesetzlich Versicherter zum Teil des Bundestagswahlkampfes.

