Pressemitteilung vom 21.10.2015

Kosten der eGK explodieren – Versicherte bezahlen mit höheren Kassenbeiträgen

Berlin Hauptstadtkongress_QuadratNach den neuen Hiobsnachrichten über Sicherheitsprobleme und Mehrkosten bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) fordert die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) erneut den Stopp des eGK-Projekts. Es sei unverantwortlich, weiterhin die Beiträge der gesetzlich Krankenversicherten zu verschwenden und das Pleiteprojekt nun auch noch mit steigenden Kassenbeiträgen zu finanzieren.

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Pressemitteilung vom 01.10.2015

Bundesregierung gefährdet medizinische Versorgung – FÄ fordert Aussetzen des Versorgungsstärkungsgesetzes

FÄ-Vorstände Dietrich und Lüder kritisieren Praxenabbau (Foto: M. Wigger)
FÄ-Vorstände Dietrich und Lüder kritisieren Praxenabbau (Foto: M. Wigger)

Die demografische Entwicklung und der anhaltende Flüchtlingszustrom lassen keinen Zweifel daran: Der Bedarf an ärztlicher Behandlung wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Davon ist die Freie Ärzteschaft (FÄ) überzeugt. „Umso absurder erscheint die aktuelle Gesundheitspolitik, die mit dem kürzlich in Kraft getretenen ‚Versorgungsstärkungsgesetz‘ auf Praxenabbau und Terminservicestellen setzt sowie per Klinikreform Krankenhäuser schließen will“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. „Wir erwarten ein Moratorium für die Gesetzesvorgaben.“

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Pressemitteilung vom 24.09.2015

Totalausfall der Bundesärztekammer bei GOÄ-Verhandlung

FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich
FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich

Nach dem Hü und Hott zum Verhandlungsstand in Sachen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) verschwindet mehr denn je im Nebel, was die GOÄ-Novelle den Ärzten bringen wird. Zeit für die niedergelassenen Ärzte, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und für den längst überfälligen Inflationsausgleich zu sorgen, erklärte die Freie Ärzteschaft (FÄ) heute in Essen. „In vielen Behandlungsfällen ist es angemessen, einen höheren Steigerungsfaktor als den Schwellenwert von 2,3 anzusetzen“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der FÄ. „Jeder Arzt sollte dies bei der Abrechnung seiner Leistungen nach der bisherigen GOÄ sorgfältig prüfen.“

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Pressemitteilung vom 18.09.2015

NRW-Gesundheitsministerin opfert Grundrechte für E-Health

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens stellte am Dienstag bei der Eröffnung der Tagung „eHealth.NRW – Digitalisierung im Gesundheitswesen“ in Düsseldorf eine steile These auf: Gäbe es schon eine elektronische Patientenakte wäre die gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge einfacher. Dem widerspricht die Freie Ärzteschaft (FÄ): „Das ist Unsinn“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich heute in Essen. „Die Probleme bei der gesundheitlichen Versorgung haben ganz andere Ursachen: Die Behörden sind absolut unzureichend auf den großen Flüchtlingszustrom vorbereitet, die Gesundheitsämter unterbesetzt und überlastet, es mangelt an ärztlichen Behandlungskapazitäten im ambulanten Bereich, es gibt zu viel Bürokratie und Sprachprobleme.“ An all dem würde die elektronische Patientenakte nichts verbessern.

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Pressemitteilung vom 13.08.2015

Deckmantel Prävention: Verschwendung von Kassenbeiträgen stoppen

Mit den Beitragen der Bürger zur gesetzlichen Krankenversicherung gehen die Krankenkassen derzeit recht fantasievoll um. Die einen gewähren etwa Zuschüsse für Fitnessmessgeräte wie Apple Watch, die anderen spendieren Nackenmassagen auf Open-Air-Festivals. „Diese Verschwendung von Versichertengeldern muss aufhören“, forderte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), heute in Essen. Es sei die Aufgabe des Bundesversicherungsamtes sowie der Gesundheitsministerien der Länder, dafür zu sorgen, dass die Kassen die Versichertengelder zweckgemäß einsetzten.
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Pressemitteilung vom 11.06.2015

E-Health-Hype und Renditeträume beim Hauptstadtkongress – Alternative: Kongress Freier Ärzt

Diese Woche treffen sich in Berlin die „Kompetenz- und Entscheidungsträger in der Medizin“ zum alljährlichen „Davos der Medizin“, so die Werbebotschaften für den dreitägigen „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit“. Eröffnet wurde er gestern von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), dem diesjährigen Preisträger des Big Brother Awards der Datenschützer. „Die Podien des Kongresses sind voll mit selbsternannten Kompetenzträgern, nur die Ärzte, die an der Basis die praktische Arbeit mit den Patienten leisten, fehlen“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, heute in Essen.

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Pressemitteilung vom 13.05.2015

Deutscher Ärztetag beschließt: Freie Berufsausübung für Ärzte ohne Terminservicestellen

Die Planung für Arzttermine aus den Praxen in Servicestellen verlagern – so stellt sich das Bundesgesundheitsministerium die Verkürzung von Wartezeiten bei Fachärzten vor. Aber für die Ärzte kommt die gesetzliche Einführung von Terminservicestellen nicht in Frage, hat der Deutsche Ärztetag am Mittwoch in Frankfurt/Main entschieden. „Besonders ein Terminmanagement durch private, kommerzielle Anbieter lehnen wir ab“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft und Initiator dieses Beschlusses. „Und Wartezeiten lassen sich damit nicht verkürzen – das ist eine Mär.“

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Pressemitteilung vom 11.05.2015

Freie Ärzteschaft erwartet beim Ärztetag klare Positionierung gegen Gröhe-Gesetze

Der am Dienstag in Frankfurt am Main beginnende Deutsche Ärztetag muss sich den Realitäten der aktuellen Gesundheitspolitik stellen. Denn auf der Agenda des Bundesgesundheitsministerium stehen derzeit zwei Gesetze, die die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Deutschland gefährden: das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (VSG) und das E-Health-Gesetz. „Wir erwarten, dass sich der Deutsche Ärztetag klar gegen diese bürger- und ärztefeindliche Gesetzgebung positioniert“, sagte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), heute im Vorfeld des Ärztetags in Frankfurt am Main. „Die medizinische Betreuung der älter werdenden Gesellschaft ist mit Planwirtschaft nicht zu leisten. Und Patientenbehandlung und Medizindaten gehören nicht in die Hände der Industrie.“
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Pressemitteilung vom 06.05.2015

Praxisabbau und Industriemedizin – Hunderttausende unterschreiben gegen „Versorgungsstärkungsgesetz“

Pressekonferenz in Berlin (v. l.: Dr. Silke Lüder, Wieland Dietrich, Daniela Schmidt, Dr. Thomas Drabinski, Dr. Dirk Heinrich)
Pressekonferenz in Berlin (v. l.: Dr. Silke Lüder, Wieland Dietrich, Daniela Schmidt, Dr. Thomas Drabinski, Dr. Dirk Heinrich)

Ärzte und Patienten wehren sich gegen das vom Bundesgesundheitsministerium geplante GKV-„Versorgungsstärkungsgesetz“ (VSG). Inzwischen haben rund 250.000 Bürger mit ihrer Unterschrift dem aktuellen Gesetzentwurf eine Absage erteilt. Das berichtete Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e. V. (FÄ), heute bei der Pressekonferenz in Berlin. „25.000 Arztpraxen weniger, stattdessen mehr Medizinische Versorgungszentren (MVZ) in der Hand von Konzernen und Kommunen – das wollen die Bürger nicht“, betonte Dietrich. Zuvor hatte der Vorstand des Ärzteverbandes die Unterschriften dem Bundesgesundheitsministerium übergeben. Mitinitiator der bundesweiten Aufklärungskampagne ist die Bürger Initiative Gesundheit e. V.
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Pressemitteilung vom 23.03.2015

Patienten und Ärzte lehnen Versorgungsstärkungsgesetz ab – bereits 100.000 Unterschriften

Mit dem von der Bundesregierung geplanten Versorgungsstärkungsgesetz wird es im Gesundheitswesen weiter bergab gehen – zumindest für die Patienten. Und die Patienten wissen das. Inzwischen haben gut 100.000 Bürger mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie das Gesetz ablehnen. Die Freie Ärzteschaft hatte kürzlich in den Praxen der Haus- und Fachärzte eine Aufklärungskampagne mit Unterschriftenaktion gestartet.

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